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Hechingen Soll Bierbrauen der Stadtentwicklung helfen?

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Ob es bei künftigen Treffen zum Thema Stadtentwicklung ein Hechinger Bier geben wird? Ausgeschlossen wird jedenfalls nichts. Foto: rawpixel/Pixabay Foto: Schwarzwälder Bote

Hechingen - Der Begriff Quartier, der klingt schon ein wenig sperrig. Das gab auch Referentin Nicole Saile vom Gemeindenetzwerk bei ihrem Vortrag am Freitagabend im Landesmuseum zu. Doch ein Quartier sei schlichtweg ein Zuhause. Das dritte Treffen zum Stadtentwicklungsprojekt "Quartier 2020" fand unter dem Motto "Generationenprojekte" statt. Es wurde beispielsweise gezeigt, wie andere Gemeinden das Thema angehen – manche brauen ihr eigenes Bier.

Saile war unter anderem eingeladen worden, um Beispiele aus anderen Gemeinden vorzutragen. Im Riedpark Lauchringen gebe es zum Beispiel ein "Inklusives Quartier". Dort sei eine Kindertagesstätte genauso integriert wie eine Tagespflege-WG. Um das Zusammenkommen von Alt und Jung gehe es dort auch bei einem gemeinsamen Mittagstisch.

Eine etwas andere Art der Zusammenführung hat man dagegen in Sulz am Neckar gefunden. Hier gebe es "zielgruppenorientierte Projekte". Hier gingen sammelte eine Gruppe mit Menschen verschiedener Generationen Obst und machte daraus Saft. Das Projekt wurde sogar zu einem gemeinsamen Backen und – man höre und staune – Bier brauen ausgedehnt. Ob es bald ein spezielles Hechinger Gebräu geben wird? Warum nicht! Möglich ist alles.

Eine Gesamtübersicht

Darum geht es auch beim "Chancenportal", das an diesem Abend von Koordinatorin Lisa Weigert vorgestellt wurde. Dort kann jeder eine Aktivität eintragen, die er anbieten möchte beziehungsweise so auch Mitstreiter dafür suchen. Auf dem Portal sollen aber auch bereits bekannte Aktivitäten in Hechingen eingepflegt werden, damit der Nutzer schließlich eine Gesamtübersicht hat, was es in Hechingen so alles gibt.

Ein Gast brachte auch gleich seinen Vorschlag ein: einen Café-Nachmittag auf dem Heiligkreuz-Friedhof. Vielleicht könnte man Gespräche zur Trauerbewältigung anbieten. Ist da das Chancenportal richtig? Auf jeden Fall.

Und wenn jemand merkt, dass er keine Zeit mehr für ein Projekt hat? "Jeder, der nicht mehr will, kann das Angebot löschen", erklärte Weigert. Genauso könne man eine Gruppe über das Portal aufbauen.

Wer ganz genau wissen will, wie das Chancenportal funktioniert, kann sich zu Schulungen bei der Volkshochschule anmelden (28. November und 14. Januar jeweils um 18 Uhr).

Über das Chancenportal erhoffen sich die Verantwortlichen auch, junge Leute mit ins Boot zu bekommen. So wird es beispielsweise einen Schüler-Wettbewerb der neunten und zehnten Klassen des Gymnasiums und der Realschule zur Erstellung eines Logos für das Chancenportal geben.

Aktuell wird für das Projekt "Urban Gardening" noch ein Teamleiter gesucht. Ansonsten findet einmal im Monat bereits ein Treffen im Café Klein statt (wir berichteten). Weitere Projekte sind noch in der Planungsphase.

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