Bunt und fantasievoll war das Programm, das die Schüler der Albert-Schweitzer-Schule in der Stadthalle boten. Foto: Schwager Foto: Schwarzwälder-Bote

Viel Beifall für kleine Unterhaltungskünstler beim Frühlingsfest der Albert-Schweitzer-Schule

Von Karl Schwager

Hechingen. Was macht ein Nilpferd auf einem Hausdach? Auf diese Frage gaben die Schüler der Albert-Schweitzer-Förderschule in ihrem Frühlingsfest im Museum eine Antwort.

Der Schulchor der Hechinger Förderschule um Chorleiterin Elke Rebmann legte sich kräftig ins Zeug und zeigte überzeugend, dass so ein Nilpferd auf einem Dach vor allem ordentlich Krach macht, wenn es sein Tambourin schlägt und im lebhaften Fortissimo Töne von sich gibt.

Zum Programm trug auch die Bläserklasse der Realschule bei. Die jungen Musiker üben mittlerweile seit sieben Monaten das Zusammenspiel. Eine überaus fruchtbare Zeit, wie sie mit ihrem allerersten Auftritt vor Publikum unter Beweis stellten.

Rektor Sven Kremer freute sich in seiner Begrüßung darüber, "dass die Halle so voll geworden ist". Mit Schnappschüssen, die auf eine Leinwand projeziert wurden, wurden Aktivitäten im Schulhaus, auf dem Pausenhof und auf Ausflügen geschildert.

Poesie und Tanz folgten, wobei der Frühling zunächst das zentrale Thema war. Bunte Bänder schwangen die kleinen Tänzerinnen und Tänzer beim fröhlichen Reigen unterm imaginären Maienbaum. Abgesehen vom Abenteuer des Hippos auf dem Dachgebälk bescherte der Schulchor im Verlauf des Abends mit Sketchen, einer Taschenmodenschau, Mummenschanz und Gespensterreigen mit Schwarzlicht-Leuchteffekten und einer Trommler-Performance viel Unterhaltung. Auch der kultige Klassiker der Augsburger-Puppenkiste "Eine Insel mit zwei Bergen" trugen die jungen Sänger vor, während auf der Leinwand Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer in Aktion zu erleben waren. Und auch wenn es nicht direkt in die Jahreszeit passte, hatte auch Rudolf das Rentier einen Auftritt. Das Publikum war hellauf begeistert und applaudierte lebhaft.

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