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Hechingen Römerfest: Wiederholung ist fraglich

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Foto: Maute

Hechingen-Stein - Das Römerfest in Stein war ein tolles Erlebnis für Teilnehmer und Gäste, diese Bilanz zieht nun der Fördervereinsvorsitzende Gerd Schollian. Er hätte sich allerdings noch etwas mehr Besucher gewünscht.

Denn ein Programm dieser Güte ist weithin nirgends zu finden. Legionäre in originalgetreuen Rüstungen, Alemannen und Kelten, die die Gebräuche ihrer Zeit darstellen und sich mit den Römer Schlachten liefern, Gladiatoren mit mitreißenden Shows – es war wirklich viel geboten auf dem Gelände des Freilichtmuseums in Stein.

Schollian hatte gehofft, dass dies noch mehr Besucher anzieht. Allerdings war der Kälteeinbruch mit Nieselregen am Samstag nicht optimal. Dass trotzdem noch mehr als 1000 Besucher auf das Gelände kamen, war da fast schon ein Erfolg. Und am Sonntag, der zwar immer noch kühl, dafür aber sonnig war, strömten mehr als 3500 Besucher auf das Gelände. In der Summe waren es etwas über 5000 Besucher, was Gerd Schollian in seiner Bilanz als "zufriedenstellend" bezeichnet.

Mehr Besucher aus Umgebung gewünscht

Schade findet er, dass nach seiner Beobachtung nur relativ wenige Besucher aus der nahen Umgebung nach Stein kamen. Überwiegend reisten die Gäste von weither an, und die, die kamen, äußerten sich begeistert vom Erlebnis in Stein.

Und das bezog sich nicht nur auf die Darbietungen, sondern auch auf den organisatorischen Ablauf und die Bewirtung. Hier dankt Gerd Schollian ausdrücklich für den enormen Einsatz aller Akteure, die ehrenamtlich oft mehrere Tage auf dem Gelände aktiv waren, die beim Auf- und Abbau halfen, an der Kasse, beim Essenverteilen, am Eingang und überhaupt auf dem Gelände. Vor allem am besucherstarken Sonntag zur Mittagszeit kamen wohl alle an ihre Grenzen, aber der Erfolg am Ende dürfe auch alle stolz machen.

Nur durch ihren Einsatz ist so eine Veranstaltung denkbar, in der die Römerzeit nicht als "Sandalenfilm" im Hollywood-Format dargestellt wird, sondern in den vielen Zelten und Ständen der Teilnehmer auch viel über den Alltag jener Zeit gelernt werden kann. Ob Kelten, Alemannen oder Legionärsdarsteller – alle ließen sich bereitwillig auf die Unterhaltung mit Besuchern ein und vermittelten ein Blick auf Geschichte, der Spaß machte.

Nun muss sich der Vereinsvorstand beraten, ob man in zwei Jahren erneut ein solches Großereignis stemmen kann. Gerd Schollian kalkuliert, dass man eigentlich etwa 10.000 Gäste haben müsste, damit der Verein angesichts der hohen Kosten und des enormen Aufwands einen angemessenen finanziellen Überschuss erwirtschaften kann. An Interesse der teilnehmenden Gruppen jedenfalls würde eine Wiederholung nicht scheitern, trotz schlechtem Wetter genossen sie auch dieses Jahr ihren Aufenthalt in Stein.

 
 

Ihre Redaktion vor Ort Hechingen

Klaus Stopper

Fax: 07471 9874-21

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