Mit der dritten Auflage der Live-Rocknacht waren Kneipiers, Veranstalter und Gäste zufrieden.
Hechingen - Partylaune, Leute treffen, tanzen und abfeiern. Mit der dritten Auflage der Live-Rocknacht waren Kneipiers, Veranstalter und Gäste aus nah und fern hoch zufrieden.
Ja, in Hechingen kann man ausgehen und es ist richtig was los. So ungefähr war der Tenor von Gästen und Machern der rockigen Kneipennacht, die nun im dritten Frühling in Folge über elf Bühnen der Ober- und Unterstadt ging und mit einer Abschlussparty in der Diskothek WOM endete.
Die Staig war belebt wie in alten Zeiten, als zu fortgeschrittener Stunde Rockfans die steile Straße rauf und runter flanierten, um das Party- und Livekonzertgeschehen oben oder unten in der Stadt zu begutachten – oder einfach und ganz nebenbei Leute zu treffen und neue kennen zu lernen.
Wirte singen ein Loblied auf Veranstaltung
Das Konzept – einmal bezahlen und dann überall live dabei sein – ging auch dieses Mal bestens auf. Schließlich pendelte auch wieder der Bus bis nach Mitternacht hin und her, um die Besucher auch zu etwas entfernter vom Hauptgeschehen gelegenen Kneipen zu bringen. Wie etwa in die "Alte Brauerei" oder das "Route 66" – das erstmals mit im Boot war.
Bernd Benter, der Wirt der Kneipe mit dem amerikanischen Flair, signalisierte mit seiner Aussage "die Stimmung ist geil", dass Musikstil, Ambiente und Gäste eine glückselige Einheit bildeten.
Und Rainer Weichert, der seit kurzem in "Joe´s Cantina" mexikanische Atmosphäre vermittelt und erstmals dabei war, stimmte mit seinem Kommentar "super gelaufen" ebenfalls ins Loblied ein. Wenn hier zu manch lateinamerikanisch gefärbten Hits teils lauthals eingestimmt und mitgesungen wurde, dann war dies kein Einzelfall. Fast überall wurde mitgesungen. Schließlich wurde mit Schlagern, Oldies, Rock- und Popklassikern über Folk und Bluesrock bis hin zum Punkrock alles geboten, was das Rock- und Partyherz begehrt.
Da waren die Gäste aus der Raumschaft und Hechingen begeistert, wie etwa Lukas Stehmer, der vergnüglich hin und her flanierte. Angetan von dem, was in Hechingen los ist, war auch Ingrid Abel, die mit ihrer Freundin aus Mengen das erste Mal überhaupt in der Zollernstadt weilte. Sie hat eine eigene Musikkneipe und suchte an diesem Abend auch Anregungen für ihr eigenes Programm.
Hechingen war da sicher kein schlechtes Vorbild, denn Frank Ockert, der Chef der Rocknacht-Veranstaltungsfirma, war bereits um Mitternacht restlos glücklich über den gut laufenden Abend, der etwa 1300 Besucher in die Kneipen gelockt habe.