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Hechingen Neuer Standort für Sickinger Seilbahn

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Die Sickinger Seilbahn auf dem Spielplatzgelände muss umgesetzt werden. Foto: Stopper Foto: Schwarzwälder Bote

Die Haushaltsberatungen im Hechinger Gemeinderat rücken näher, und so stand im Sickinger Ortschaftsrat am Montag abend die Frage im Vordergrund, für welche Projekte im Ort man Geld braucht. Aber auch die Spielplatz-Seilbahn war ein Thema.

Hechingen-Sickingen. Und dann gibt es noch Wünsche, die gar nicht aus dem Rat kommen. Etwa der nach einer eigenen Sickinger Halfpipe, für die Jugendliche derzeit Unterschriften im Ort sammeln. Ein Sponsor dafür würde es wohl schon geben, aber den Räten macht die Standortfrage Sorgen. In der Nähe von Wohngebäuden jedenfalls nicht, da so etwas Krach macht, waren sich alle einig.

Die meisten Projektwünsche im Ort kommen aber aus den Reihen des Ortschaftsrats. Eines wurde schnell deutlich: Für alle Wünsche der Sickinger wird das Geld nicht reichen, das ist auch den Räten klar. Aber ihnen ist es wichtig mal aufzulisten, wo überall im Ort was zu tun wäre. Einiges kam da zusammen. Beispiel Sonnenstraße. Hier sieht Ortsvorsteher Siegbert Schetter Sanierungsbedarf. Allerdings befindet sich hier auch ein Gelände, auf dem eventuell gebaut werden soll. "Ich lass da keinen neuen Belag drauf machen bevor klar ist, ob da gebaut wird", so Schetter. Sonst würde da gleich wieder aufgegraben.

Am "Dorfplätzle" soll eventuell "ein Bänkle" aufgestellt oder es sollen Bäume gepflanzt werden. Gut sieht es im Feuerwehrhaus aus. Die neuen Fenster seien eingebaut, ebenso die Rollläden. Dass aber die alten Gurte wieder eingezogen wurden, wunderte das Gremium.

An der Schule sehen die Ortschaftsräte Bedarf für einen neuen Anstrich an den Giebeln. Auch die Stromanschlüsse dort sollen auf den neuen Stand der Technik gebracht werden, in der Garage sollen die Schränke neu angemalt werden, und neue Sportgeräte stehen wohl auch auf der Wunschliste. Der TÜV habe den jetzigen Bestand getestet, war zu hören. Und da sei einiges beanstandet worden.

Für das Baugebiet Witzenhart würde Sickingen für das nächste Jahr gern Geld für die Planung reserviert sehen. Die tatsächliche Bebauung könne frühestens im Sommer 2022 beginnen, kündigte Siegbert Schetter an.

Auch der Friedhof hätte aus Sicht der Räte einige Arbeiten nötig. Siegbert Schetter berichtete, dass dort das Dach abgedichtet wird. Er befürchte aber, dass bereits das Gebälk von der eingedrungenen Nässe beschädigt sei. Das müsse man sehen. Aus Sicht des Rats wäre hier eine Generalsanierung wünschenswert. Auch das Pflaster vor der Halle soll wieder eben gemacht werden.

Interessant war die Debatte über die Straße Trieb. Die Wasserleitung dorthin kommt wohl von Bodelshausen her, für Reparaturarbeiten auf Sickinger Gebiet müssen die Anwohner selber zahlen. Und bevor die Wasserleitung nicht saniert sei, werde auch die Straße nicht saniert, so Schetter. Denn dann müsste wegen der ständigen Reparaturen ständig wieder aufgegraben werden.

Zum Abschluss der Sitzung ging es dann noch raus auf den Spielplatz oberhalb der Schule. Da hier der Kindergarten erweitert wird, muss die wohl recht beliebte Seilbahn auf dem Gelände versetzt werden. Der künftige Platz könnte ein Stück weiter hinter der Sandkiste sein, waren sich die Räte nach längerer Beratschlagung einig.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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