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Hechingen Mobilfunkstrahlen machen auf Dauer krank

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Handys und mobiles Internet machen auf Dauer krank. Dies erklärten der Ingenieur Thomas Ott und der Arzt Harald Banzhaf bei ihrem Vortrag im Bildungshaus St. Luzen in Hechingen. (Symbolfoto) Foto: dpa

Hechingen - Handys und mobiles Internet machen auf Dauer krank. Dies erklärten der Ingenieur Thomas Ott und der Arzt Harald Banzhaf bei ihrem Vortrag im Bildungshaus St. Luzen in Hechingen.

Unter dem Titel "Immer online – Fluch oder Segen?" gaben sie am Mittwoch erschreckende Einsichten über die Hochfrequenzstrahlung. Dabei spielte die bekannteren Einflüsse des mobilen Zeitalters wie Internetsucht, Aufmerksamkeitsstörung oder Gewichtsprobleme eher eine kleinere Rolle. Stattdessen untermauerten sie anhand von Studien, welche krankhaften Wirkungen die Hochfrequenzstrahlen haben können, mit denen die Menschen fast immer und überall durch Handymasten, WLAN-Router oder schnurlose Telefone konfrontiert werden.

Die Grundbotschaft: Die elektrischen Impulse, die diese Geräte ausstrahlen, werden vom Körper resorbiert. Da viele Körperfunktionen ebenfalls elektrisch gesteuert werden, können sich diese Impulse verändern oder sich gegenseitig auflösen. Die Auswirkungen auf den menschlichen Organismus seien oft erst Jahre später erkennbar. Eines der größten Probleme, die durch Hochfrequenzstrahlung ausgelöst werde, sei dabei der chronische Stress. Dieser wiederrum verändere den Hormonhaushalt längerfristig so ungünstig, dass das Immunsystem schlapp macht, der Schlaf gestört werde, das Krebsrisiko steige oder die Stimmung Richtung Nullpunkt sinke. Fast nicht zu glauben sind die in Deutschland geltenden Grenzwerte, die millionenfach den Wert überschreiten, der unter anderem vom BUND empfohlen wird. Interessanterweise könne auch mit weitaus niedrigerer Sendeleistung, wie sie der BUND empfehlen, immer noch gut im Freien telefoniert werden. Das Bundesamt für Strahlungssicherheit warne inzwischen vor dieser Art der Strahlung.

Fazit dieses Abends: Selbst wenn sich nur die Hälfte der vorgestellten Studien als wahr herausstellten, komme da auf die Gesellschaft eine Herausforderung zu. Die Referenten empfahlen, das Handy öfter ausschalten oder auf Flugmodus zu stellen, den eigenen WLAN-Router wenigstens nachts ausschalten und vor allem nicht daran zu glauben, dass ein Leben ohne mobiles Internet nicht mehr lebenswert sei.

 
 

Ihre Redaktion vor Ort Hechingen

Klaus Stopper

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