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Hechingen Kunstwerke entstammen der Kamera

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Elisabeth Arzberger ist neues aktives Mitglied im Kunstverein. Drei ihrer Arbeiten sind in der aktuellen Ausstellung im Hechinger Rathaus zu sehen. Foto: Stopper Foto: Schwarzwälder Bote

Hechingen  (kla). Die Jahresausstellung des Hechinger Kunstvereins, die noch bis 1. Dezember im Rathaus zu sehen ist, hat lange Tradition, viele Besucher erkennen viele Künstler dort an ihrem Stil. Eines von vier Mitgliedern, die neu dabei sind, ist Elisabeth Arzberger.

Und weil das Motto der Ausstellung "Herkunft" lautet, macht es Sinn, in einer kleinen Serie mal vorzustellen, wo denn die Neuen eigentlich herkommen. Den Auftakt machen wir mit Elisabeth Arzberger, die seit sieben Jahren im Hechinger Stadtteil Stetten lebt, und die in der Ausstellung Fotografien zeigt.

25 Jahre beim ORF

Ihr leichter Dialekt verrät: Sie kommt aus Wien, wo sie 25 Jahre Rundfunkjournalistin für den ORF war. Daran schlossen sich 13 Jahre in Stuttgart beim SWR an. Mit dem Journalismus hat sie abgeschlossen, seit sie vor sieben Jahren als Rentnerin nach Stetten in ein altes Fachwerkhaus zog. Kunst, Musik, Kultur generell aber interessieren sie weiter brennend, immerhin haben solche Themen seit ihrem Studium der Publizistik und Kunstgeschichte ihr Leben bestimmt.

Wien, Stuttgart, Stetten – wie fühlt sich so eine Entwicklung an? "Also, Stuttgart war schwierig", sagt sie. Zu wenig urban, findet sie, allerdings natürlich für Kenner durchaus eine Fundgrube interessanter und hochklassiger Kulturangebote abseits des Mainstreams. Und grundsätzlich gilt: "Ich muss natürlich schon immer wieder nach Wien".

Und Stetten? Ja gut. Die Gründe dorthin zu ziehen waren privat, und wie alle Zollernälbler wissen, lebt es sich ganz gut hier, auch wenn man zum Bäcker halt schon ein Stück weit fahren muss.

Dafür gibt es viele andere schöne Dinge, und vor allem: "In der Region hier gibt es auch viele schöne kulturelle Angebote", sagt sie lächelnd, in Hechingen ist sie bald auf den Kunstverein und die Galerie Weißes Häusle gestoßen, "und das ist ja wunderschön".

Als die dort ihre fotografischen Arbeiten zeigte, genügte das, um als Aktive aufgenommen zu werden. Mit Fotografie beschäftigt sie sich schon lange, seit zwei Jahren sehr intensiv, erklärt sie.

Ihre Bilder sind teilweise Stillleben, bei denen die abgebildeten Gegenstände nicht erkennbar sind – drei Beispiele dafür sind in der aktuellen Ausstellung im Rathaus zu sehen –, aber auch Architekturbilder, technische Gegenstände, sehr farbreduzierte Aufnahmen. Wer sich dafür interessiert, kann auf der hochklassig gemachten Homepage der Künstlerin "www.arelisapix.de" eine beeindruckende Auswahl sehen. Von dieser Künstlerin wird sicher noch einiges zu sehen sein. Auch bei der Artothek ist sie übrigens mit Arbeiten präsent.

Die Ausstellung im Hechinger Rathaus ist bis einschließlich 1. Dezember samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr sowie während der Öffnungszeiten montags bis freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr und donnerstags von 14 bis 18 Uhr geöffnet.

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Klaus Stopper

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