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Hechingen Kritik an Parksituation in Hechinger Straße

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Unter strengen Hygiene- und Abstandsregeln hat der Stettener Ortschaftsrat getagt. Thema war unter anderem die schwieriger Parksituation in der Hechinger Straße. Fotos: Buckenmaier Foto: Schwarzwälder Bote

Hechingen-Stetten. In Stetten wird in der Hechinger Straße chaotisch geparkt, diese Kritik wurde in der Bürgerfragestunde des Ortschaftsrats von einem Einwohner geäußert. Ortsvorsteher Otto Pflumm versprach Verbesserungen.

Für diese Hauptdurchgangsstraße ist eigentlich der Landkreis zuständig, dennoch wurde im Ortschaftsrat das Thema vorgetragen. Von der Klosterstraße bis zur Einfahrt zur Firma Baxter sei die Ostseite der Straße regelmäßig mit Autos verstellt. Wenn Busse oder Lastwagen hier unterwegs seien, staue sich der Verkehr. Grund dafür sei auch, dass in manchen Gebäuden mehr Wohnraum geschaffen wurde, wodurch sich auch die Zahl parkender Autos erhöht habe.

Pflumm erklärte, dass ihm das Problem nicht nur bekannt sei, er habe am 12. November schon mit einem Mitarbeiter des Ordnungsamtes die Situation vor Ort in Augenschein genommen. Nun sollen auf der Fahrbahn die Bushaltestellen markiert werden, ebenso Sperrflächen zwischen den Parkplätzen, damit Ausweichverkehr hier Platz finde.

Außerdem war die Entwicklung der Kindertagesstätten und der Grundschule Stetten/Boll ein Thema. Pflumm betonte, dass damit zu rechnen sei, dass mittelfristig der Bebauungsplan Hilb realisiert werde, dann würden junge Familien in den Ort ziehen und die Zahl der Kinder steigen. Dadurch würden mehr Kinderbetreuungsplätze gebraucht. Verstärkt werde diese Entwicklung durch die zunehmende Inanspruchnahme von Plätzen der Ganztagsbetreuung, was ebenso zusätzlichen Platzbedarf bedeute.

Über einen Neubau kann nachgedacht werden

Da die Kindertagesstätte in Stetten zwischen Schule und Wohnhäusern eingeklemmt und zudem schon in die Jahre gekommen sei, könnte hier auch über einen Neubau nachgedacht werden. Die Kernzeitbetreuung der Schule, bislang im Gebäude 2 des Kirchwegs untergebracht, könnte dann die frei werdenden Räume nutzen.

Da damit zur rechnen sei, dass die Kernzeitbetreuung zu einer Ganztagsschule ausgeweitet werde und die Grundschule Stetten/Boll weitere Räume zur Aufbereitung von Mahlzeiten sowie für eine Mensa benötige, seien diese im Kindergartengebäude vorhanden. Der Ortsvorsteher stellte den Antrag, dass die Stadtverwaltung den Kindergartenbedarfsplan und die Schulplanung an die sich ändernden Verhältnisse anpasst. Dem wurde zugestimmt.

Zum Baugebiet Hilf meinte Pflumm, dass die Stadt keine Tauschflächen zur Verfügung habe. Nach längerer Diskussion stimmte der Ortschaftsrat zu, dass die Stadt angebotene Grundstücke erwerben soll, sofern kein ortsansässiger Landwirt am Kauf interessiert sei.

I nformiert wurde, dass eine Gasleitung in der Erlenstraße bis zur Einmündung in das Baugebiet Hilb verlegt wurde. Der Ortsvorsteher wurde beauftragt, die Stadtverwaltung aufzufordern darauf zu achten, dass im Baugebiet Hilb CO 2-neutral gebaut werde.

Bänke werden an der Bushaltestelle aufgestellt

Pflumm berichtete über die Gespräche mit der Stadt über Haushaltsmittel für das nächste Jahr. Mittel für die Digitalisierung würden durch das Land voll übernommen.

Bekannt gegeben wurde, dass an der Bushaltestelle am Rathaus noch dieses Jahr Bänke aufgestellt werden. Die gewünschte Verlegung des Ortsschilds zum Friedhof Heiligkreuz ist fraglich, da hier der Straßenzug nur einseitig bebaut ist. Zwischen Friedhof und Halle soll nun die Geschwindigkeit von Autos gemessen werden. Dann werde über eine eventuelle Geschwindigkeitsbeschränkung entschieden.

Informiert wurde auch, dass die Ortsverwaltung die Kosten für die Aushebung der Pflanzlöcher für zehn Obstbäume übernimmt, die am Feldweg von den Gashäusern in Richtung Boll gepflanzt werden.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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