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Hechingen Klang-Labor als Leuchtturmprojekt

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Das Klang-Labor ist jetzt ein gemeinnütziger Verein mit der ersten Vorsitzenden Ute Ludwig (vordere Reihe, Erste von links), Raphael Schenkel (sitzend) ist deren Künstlerischer Leiter. Ein Konzert mit ihm steigt am 15. November in der Alten Synagoge. Foto: Renner Foto: Schwarzwälder Bote

Bereits seit 2012 ist das Klang-Labor am Hechinger Gymnasium aktiv, mit der Gründung eines Vereins wurde nun der nächste Schritt gemacht, um die Klassik-Konzerte auf ein solideres Fundament zu stellen.

Hechingen. Raphael Schenkel, der Teil des Ensembles bei den Bremer Symphonikern ist und aus Jungingen stammt, freut sich, dass das Klang-Labor jetzt in andere Dimensionen vordringen kann. "Durch die Gründung eines Vereins sind wir unabhängiger. Wir wollen den Stellenwert von klassischer Musik im ländlichen Raum stärken", erklärt Schenkel, der sich aktuell in einem Sabbatjahr befindet. "Das Projekt steht jetzt auf einem guten Fundament. Es wäre schön, wenn daraus ein Leuchtturmprojekt wird." Bisher hat der Förderverein des Gymnasiums sich um die Finanzen des Klang-Labors gekümmert, das mit der Sparkasse Zollernalb und der Reinhold-Beitlich-Stiftung zwei Sponsoren gefunden hat. "Wir können damit in die Breite gehen und den Nachwuchs fördern. Das sind echte Profis, die das in die Hand nehmen", so Michael Hahn, Leiter der Region Hohenzollern beim Bankinstitut, zu den Beweggründen.

14 Mitglieder hat der im März gegründete eingetragene Verein "Klang-Labor Hechingen" (der Jahresbeitrag kann selbst bestimmt werden) mit Sitz in Jungingen, erste Vorsitzende ist Ute Ludwig, ihr Stellvertreter ist Ralf Lanzinger. Einen Schriftführer gibt es aktuell nicht, Wilfried Schenkel ist Kassierer, während sein Sohn Raphael als Künstlerischer Leiter fungiert.

Künftig wird es nicht ein Konzert pro Jahr geben, sondern im November ein Festival, an dem die Schüler des Gymnasiums mitwirken werden. Die Lehrer und Schüler haben dann mehr als ein halbes Jahr Zeit, um sich für ein zweites, großes Konzert im Juli vorzubereiten, dabei stehen die Schüler dann im Mittelpunkt. Schenkel selbst wird am Gymnasium immer wieder vorbeischauen, verschiedene Musikinstrumente vorstellen und die Schüler ermutigen, eines zu lernen.

Eine Kooperation mit dem Fürstenwald-Gymnasium aus Mössingen ist ab November angedacht. Somit ist in beiden Gymnasien eine Kontinuität von Klasse 5 bis 12 gewährleistet, punktuelle, aber nicht dauerhafte Förderung gibt es oftmals an anderen Bildungseinrichtungen. Weitere Schulen in Hechingen sollen in Zukunft angesprochen werden. "Wir wollen das sukzessive ausweiten", so Raphael Schenkel.

Erster Teil der Festivals von 11. bis 17. November

Unter der Schirmherrschaft von Professor Hermann Wilske, Präsident des Landesmusikrats Baden-Württemberg, wird der erste Teil des Kammermusikfestivals von Montag bis Sonntag, 11. bis 17. November, in der Alten Synagoge stattfinden. Es wird unter dem Motto "Stravinsky reloaded" stehen. "Die Geschichte vom Soldaten" und Werke von Claude Debussy, Maurice Ravel und Darius Milhaud werden am Freitag, 15. November, um 19 Uhr aufgeführt. Sprecherin wird Helene Grass, Tochter des 2015 verstorbenen Schriftstellers Günter Grass sein. Irina Simon-Renes an der Violine, Kirill Zwegintsov am Klavier und Schenkel an der Klarinette wollen das Publikum begeistern, das tags drauf ebenfalls um 19 Uhr noch Werke von Bela Bartok und Aram Chatschaturjan hören kann.

Für die beiden Konzerte am Freitag und Samstag, 15. und 16. November, kostet der Eintritt für Erwachsene 20 Euro (ermäßigt 15 Euro). Schüler und Studenten erhalten freien Eintritt. Der Kartenvorverkauf wird einen Monat vorher über www.reservix beginnen, außerdem können Tickets über info@klanglabor-hechingen.de bestellt werden.

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