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Hechingen Kandidaturen beweisen Engagement

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Die neu gewählten Beisitzer der Hechinger Feuerwehr-Stadtabteilung (von rechts): Frank Bossert, Marc Schuler, Sascha Biesinger und Martin Kreller. Bernd Weissenegger und Marco Mühlberger wurden in Abwesenheit gewählt und fehlen auf dem Foto. Ihnen gratulierten Michael Binanzer (Stellvertretender Kommandant der Stadtabteilung), Jürgen Rohleder (als Fachbereichsleiter der Stadt für die Feuerwehr zuständig) und Stadtkommandant Maik Bulach. Foto: Stopper Foto: Schwarzwälder Bote

Nicht mehr selbstverständlich, dass es in Wahlen zu ehrenamtlichen Aufgaben mehr Kandidaten als Ämter gibt. In der Hauptversammlung der Hechinger Feuerwehr-Stadtabteilung war das der Fall. "Man sieht, hier will die Mannschaft Verantwortung übernehmen", meinte Kommandant Maik Bulach zufrieden.

Hechingen. Zwölf Kandidaten traten für die sechs Beisitzerposten im Abteilungsausschuss der Stadtfeuerwehr an. Gewählt wurden Martin Kreller, Marc Schuler, Bernd Weissenegger, Frank Bossert, Marco Mühlberger und Sascha Biesinger. Als Beisitzer in den Ausschuss der Gesamtstadtfeuerwehr gewählt wurden Mark Schuler, Martin Kreller und Bernd Weissenegger.

Aber nicht nur die zahlreichen Kandidaturen zeigten die Bereitschaft, sich zu engagieren. Die Stadtabteilung sei "das Herzstück unserer Feuerwehr" hob Bürgermeister Philipp Hahn in seiner Ansprache hervor, die Mitglieder dort leisteten ein "überragendes ehrenamtliches Engagement" in ihrer Übungsarbeit und vor allem auch bei den Einsätzen. "Sie sind für unser Gemeinwohl unverzichtbar", so Philipp Hahn, Stadt und Gemeinderat "stehen hinter ihnen". Das zeigte sich auch daran, dass unter den Gästen der Hauptversammlung Gemeinderatsvertreter von SPD, Freie Wähler und FDP waren.

Konsequenz dieser Wertschätzung ist auch, dass viel Geld in die moderne Ausrüstung der Feuerwehr investiert wird. Und Feuerwehrtechnik ist anspruchsvoll und dementsprechend teuer. Für einen Rüstwagen, der wohl nächstes Jahr zum Einsatz kommt, wird etwa mit Kosten von 520 000 Euro gerechnet. Nicht die einzige Beschaffung.

Mitglieder besuchen zahlreiche Lehrgänge

Aber alle Technik nutzt nichts ohne gut geschulte Feuerwehrmitglieder. Stadtkommandant Maik Bulach zählte in seinem Bericht auf, was neben den 13 Mitgliedern der Altersabteilung und den zehn Mitgliedern der Jugend (nur Stadt) vor allem die 61 Aktiven der Wehr leisten. Zahlreiche allgemeine Lehrgänge wurden besucht, unter anderem wurden elf Feuerwehrmänner an der neuen Drehleiter ausgebildet, auch eine Schulung zur Nutzung eines Hochwasser-Informationssystems stand an, das Führungsteam bildete sich fort.

Dazu kamen die Einsätze, die sich von der Häufigkeit "im durchschnittlichen Bereich" ansiedelten, so Maik Bulach. Allerdings ging es vergangenes Jahr gleich in der Silversternacht mit einem Hausbrand in Rangendingen los, ein Firmenbrand in Binsdorf, ein Autobrand auf dem Münzparkdeck, ein Flächenbrand im trockenheißen Sommer – nur ein Ausschnitt der Einsatzliste. Im Gesamtverlauf des vergangenen Jahres wurden so 43 Brände, 60 technische Hilfen, drei Unwettereinsätze und zwei Umwelt/Gefahrguteinsätze verbucht. Einmal musste auch ein gestürztes Pferd aufgerichtet werden. Mehrfach machte sich bei Einsätzen der neue Kran der Feuerwehr bezahlt, hob Maik Bulach hervor.

Fast unglaubliche Bilanz am Jahresende: Die Stadtabteilung hat im abgelaufenen Jahr 10179 Stunden Dienst geleistet. Das seien pro Tag 27 Stunden oder auf jedes einzelne Mitglied umgerechnet 184 Stunden. Frank Brecht sprach der Stadtabteilung dafür im Namen der Gesamtstadtfeuerwehr großen Dank aus.

Auch die Kameradschaft wird gepflegt

Auch im kameradschaftlichen Bereich ist die Stadtabteilung gut aufgestellt. Der Bericht von Kassierer Kai Ziemann zeigte auch, dass viel zusammen unternommen wird. Die Kassenlage ist gut. Sein Bericht wurde gelobt.

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