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Hechingen Größter Telefonausfall in Deutschland

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Der Weg auf die Burg Hohenzollern war am Montag aus Sicherheitsgründen gesperrt. Zu groß war die Gefahr plötzlich umknickender Bäume. Foto: Kauffmann

Hechingen - Das Orkantief Sabine ist am Montag auch über Hechingen hinweg gezogen. Unfälle mit Verletzten oder gar Toten haben sich nicht ereignet, doch wer im Raum Hechingen lebt, spürte die Auswirkungen des Sturms auf andere Weise: Rund 20.000 Festnetzanschlüsse waren vom späten Vormittag bis gegen 16.30 Uhr außer Betrieb. Grund dafür war eine Störung in einer wichtigen Betriebsstätte der Telekom in der Ermelesstraße wegen eines Stromausfalls.

Straße zur Burg Hohenzollern gesperrt

Das teilt der Konzern auf Nachfrage unserer Zeitung mit. Außerdem haben aufgrund des Windes rund 20 Mobilfunkstationen nicht mehr funktioniert. Smartphones hatten daher weder eine Verbindung ins Internet, noch war das Telefonieren möglich.

Wie ein Sprecher weiter erklärt hat, sei der Ausfall in Hechingen und Balingen für die Telekom der größte aufgrund des Orkantiefs in ganz Deutschland.

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Was viele Autofahrer bemerkt haben, die die Abfahrt Hechingen Mitte regelmäßig benutzen: Die Straße zur Burg Hohenzollern war gesperrt. Wegen des starken Windes sind zwischen den beiden Parkplätzen Bäume auf die Fahrbahn gestürzt. "Wir haben schon ein deutliches Risiko", sagt Burgsprecher Roland Beck dazu. Einen alternativen Weg auf die Burg Hohenzollern gibt es schließlich nicht.

Der Sprecher erklärt dazu weiter: "Bei Orkan sollte sich keiner im Burgwald aufhalten. Auch nicht die einheimischen Spaziergänger, Jogger und Radfahrer, die regelmäßig auf den Waldwegen um die Burg herum unterwegs sind." Die Burg wurde geschlossen und das Burg-Personal musste sicherheitshalber teils von daheim aus arbeiten. Auf dem mehr als 800 Meter hohen Zoller bläst es eben deutlich stärker als im Tal.

Hechingens Feuerwehrkommandant Frank Brecht berichtete auf Nachfrage von nur fünf Einsätzen aufgrund des Sturms. Brecht: "Ganz große Ausreißer hatten wir nicht." Wenn die Feuerwehrleute gerufen wurden, ging es vor allem um Wasserschäden und abgedeckte Häuser. 35 Floriansjünger waren über diesen Montag im Einsatz (aus Sickingen und Boll je zehn und aus der Kernstadt weitere 15).

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Klaus Stopper

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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