Ein Riese von einem Weihnachtsbaum ist vor dem Hechinger Rathaus aufgestellt worden, und flugs kamen Gerüchte auf: ein so ein prächtiger Baum sei doch wohl kaum für den heimischen Gebrauch bestimmt gewesen. Und jemand wollte gehört haben, der Baum war eigentlich für das Berliner Kanzleramt vorgesehen, habe aber wegen Coronagefahr diese Reise nicht antreten können. Zwar wurde 2019 tatsächlich ein Hechinger Weihnachtsbaum nach Berlin geschickt, diese besondere Ehre wird jedoch jedes Jahr neu vergeben. Diesmal kommt der große Baum im Ehrenhof des Kanzleramts aus einem Wald an der Mecklenburger Seenplatte. Der Baum vor dem Rathaus ist also tatsächlich von Anfang an nur für diesen Zweck bestimmt gewesen. Er stammt von einem Privatgrundstück in Bechtoldsweiler, dessen Eigentümer der Baumriese buchstäblich über den Kopf gewachsen ist. Und es sei auch keineswegs der größte Baum, der je vor dem Rathaus stand, rückt Thomas Jauch, Pressesprecher der Stadt, ein weiteres Gerücht gerade. Er muss das wissen, sein Büro hat über dem Baumwipfel das Fenster. Foto: Stopper