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Hechingen Fusionen sind durchaus ein Thema

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Kärtchen nach oben: Bei den Abstimmungen zur Aufsichtsratswahl waren sich die Mitglieder der Volksbank einig. Fotos: Huger Foto: Schwarzwälder Bote

Neben den positiven Tönen gibt es bei der Volksbank derzeit nur wenige kritische. Von besonderem Interesse für die Kunden: Laut Plan sollen erstmal keine weiteren Geschäftsstellen in der Region geschlossen werden.

Hechingen. Im Großen und Ganzen steht die Volksbank Hohenzollern-Balingen gut da. So das Fazit bei der Vertreterversammlung am Dienstag in der Stadthalle Museum. Die ein oder andere kritische Bemerkung gab es in der vorgesehenen Fragerunde.

Eine Frage dürfte für viele Kunden interessant gewesen sein. "Werden auch in diesem Jahr Filialen geschlossen?" Die Antwort darauf gab Vorstandsmitglied Arndt Ständer: "Aktuell gibt es keinerlei Pläne." Dennoch sei eine "ständige Überprüfung der Filialstrukturen" nötig.

Fusionen mit anderen Kreditinstituten seien jedoch denkbar. Falls sich ein möglicher Partner bei der Volksbank melde, werde man sich nicht verschließen, so Ständer. Ohnehin mache man sich ständig Gedanken zur Zukunftsfähigkeit.

Der Blick in die Zukunft war zuvor von allen Rednern an diesem Abend positiv ausgefallen, wenngleich es einige Herausforderungen zu bewältigen gilt. Dazu gehören laut Vorstandsmitglied Joachim Calmbach Regulatorik, Niedrigzinsniveau, Digitalisierung und intensiver Wettbewerb. Bei der Regulatorik schaffe die Politik viele Baustellen. Doch werde sie "zu Korrekturen bereit sein".

Das Niedrigzinsniveau sei "für jeden gut, der investiert". Für Anleger sei es jedoch nicht angenehm. Hier müssen neue Strategien gefunden werden, so Calmbach. Er sehe die Volksbank trotz allem gerüstet, um die Zukunft erfolgreich zu gestalten.

Soziales Engagement wurde gelobt

Nette Worte gab es auch von Hechingens Bürgermeister Philipp Hahn, der für die Entlastung der Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder zuständig war. Die Volksbank sei mit 260 Stellen ein wichtiger Arbeitgeber, zudem nach wie vor stark mit Filialen vertreten. Hahn lobte weiter das soziale Engagement – 250 000 Euro hatte die Volksbank Hohenzollern-Balingen 2017 gespendet. "Das Geld kommt immer an der richtigen Stelle an", so Hahn. Einige Veränderungen gab es im Aufsichtsrat. Jährlich scheiden satzungsgemäß ein Drittel der Aufsichtsratsmitglieder aus.

Außerdem dürfen Personen, die das 65. Lebensjahr erreicht haben, nicht mehr in den Rat gewählt werden. Turnusmäßig schieden aus dem Gremium aus: Ursula Baier, Thomas Maas, Rainer Radke, Reinhold Schäfer, Egbert Schink, Katharina Stauß, Andrea Winnesberg-Scharf, August Wannenmacher und der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Gregor Biesinger. Winnesberg-Scharf, Stauß und Radke wurden allerdings wiedergewählt.

Nach den offiziellen Tagesordnungspunkten wurde noch gemütlich über das ein oder andere Finanzthema geplaudert. Bewirtet hatte der Musikverein Roßwangen.

 
 

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