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Hechingen Erinnerungen an den Mauerfall vor 30 Jahren

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Rolf-Dieter Götting (oben), Dora Dittmann (Mitte) und Otto Gerhardt (unten) erinnern sich an den Mauerfall. Fotos: Schweitzer Foto: Schwarzwälder Bote

Hechingen. (ls) Anlässlich des Mauerfalls vor 30 Jahren erzählen Hechinger Bewohner, wie sich die letzten Tage der ehemaligen DDR damals erlebt haben.

Am 9. November 1989 fiel die Mauer zwischen Ost- und West-Berlin, was in Deutschland ein großes Ereignis war. Überall in Berlin und außerhalb wurde es mitverfolgt und gefeiert, wie auch unter den Hechingern. "Natürlich haben wir uns gefreut, es war schön, als wir es gesehen haben", berichtet der Hechinger Rolf-Dieter Götting. Der inzwischen 71-Jährige war damals 41 Jahre und hatte das Ereignis mit seiner Familie im Fernsehen mitverfolgt. Josefine Wald erzählt hingegen, dass sie ganz normal zur Arbeit gegangen sei. "Wir haben uns für die Leute gefreut und es war auch schön, trotzdem war es für mich auch ein normaler Arbeitstag." Es lief im Fernsehen, im Radio und stand damals in allen Zeitungen, erzählt die 89-jährige Dora Dittman aus Hechingen. "Es war ein Ereignis, ich war zu dieser Zeit 59 Jahre alt und habe es damals zu Hause im Fernsehen angeschaut" erzählt sie. Viele in Hechingen und auch aus den umliegenden Dörfern haben es damals durch die Medien erfahren. Auch der 60-jährige Otto Gerhardt und seine Frau haben den Mauerfall damals im Fernsehen verfolgt.

"Richtig Highlife"

"Das war ja damals richtig Highlife dort. Ich hab mir gedacht: Gut, dass das jetzt rum ist." "Ich hatte so eine Freude, dass die Leute endlich ihre Familie sehen durften", sagt Gerlinde Binanzer, die zu der Zeit auch einen Bekannte hatte, die in Berlin lebte, allerdings nicht mehr genau weiß, wann diese Berlin genau verlassen hatte. "Es war damals ja echt schlimm, vor allem bei Kindern, deren Mutter auf der einen und der Vater auf der anderen Seite Berlin war. Dieses ständige Hin und Her, die konnten sich ja nie sehen. Als dann alles rum war, war das echt schön, vor allem für solche Kinder, die dann auch mal ihren Papa oder ihre Mama sehen durften", erzählt die Bechtoldsweilerin.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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