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Hechingen Digitalisierung der Arbeit sollte allen nützen

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Zu einem Neujahrsempfang hat sich der Hechinger SPD-Ortsverein getroffen. Foto: Klett Foto: Schwarzwälder Bote

Hechingen. Zum Neujahrsempfang der Hechinger SPD im Starken Café kam auch der Bundestagsabgeordnete Martin Rosemann. Er sprach über das Thema "Digitaler Wandel und der Wandel der Arbeitswelt und des Sozialstaates". Das teilt die SPD in einer Pressemitteilung mit.

Der Ortsvereinsvorsitzende freute sich in seiner Begrüßung besonders, dass sich der Bundestagsabgeordnete Zeit für dieses Treffen genommen hat. Martin Rosemann ging in seinem Vortrag dann auf die Veränderungen in der Arbeitswelt durch die Digitalisierung ein, die er als zentrale Herausforderung der heutigen Arbeitswelt sieht.

Es würden dadurch Arbeitsplätze wegfallen, aber auch neue entstehen, ist er überzeugt. Dies werde Millionen von Beschäftigten treffen. Baden-Württemberg sei durch seine industrielle Struktur besonders vom Wandel betroffen, deshalb sei hier auch die Landespolitik besonders gefordert. Rosemann plädierte unter dem Beifall der Zuhörer dafür, dass die Digitalisierung von Wirtschaft und Arbeit so gestaltet werden soll, dass sie allen nützt und nicht nur wenigen.

Rosemann ging in seiner Rede auch auf weitere aktuelle Herausforderungen ein, auf neue Antriebstechniken, neue Mobilitätskonzepte, die Zunahme von Selbstständigkeit, häufigere Arbeitsplatzwechsel, Globalisierung, demografischer Wandel, veränderte Rollenbilder von Männern und Frauen und Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben.

Für den SPD-Abgeordneten ergeben sich daraus für den Sozialstaat drei zentrale Aufgaben: Man müsse sich von lebenslangen Arbeitsverhältnissen lösen, Schutz und Sicherheit im Wandel bieten und unterschiedliche Lebensentwürfe ermöglichen. Wichtig sei Rosemann, dass Mindestsicherungselemente und gleiche Bildungschancen gelten müssen. Auch Weiterbildung unabhängig von Betriebsgröße, Alter und Ausbildung müsse ermöglicht werden.

Als Chancen für die Beschäftigten durch die Digitalisierung sieht Rosemann die Möglichkeiten zur Flexibilisierung der Arbeitszeit und des Arbeitsorts. Das erleichtere die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Zu beachten sei aber, dass dann ebenfalls klare Arbeitszeiten eingehalten werden müssten, die durch Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen zu schützen seien. Auch zur Gesundheitspolitik nahm Martin Rosemann Stellung. Prävention und Reha sollten gestärkt werden, forderte er.

Für die Aussage, dass Sozialstaat nicht nur aus Geldleistungen bestehe, sondern dass er die Unterstützung von Menschen für Menschen bedeute, erhielt Rosemann viel Beifall. Die anschließende Diskussion wandte sich weiteren Themenbereichen zu.

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