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Hechingen Die Seilbahn rückt künftig an den Bolzplatz heran

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Sickingens Ortsvorsteher Siegbert Schetter (links) hat Roselinde Dehner in den Ruhestand verabschiedet.Foto: Renner Foto: Schwarzwälder Bote

Hechingen-Sickingen. Vergangenen Donnerstag war der Spatenstich für die Erweiterung des Kindergartens in Sickingen. Die Detailplanung für den Außenbereich wurde nun bei der jüngsten Ortschaftsratsitzung vorgestellt. Eben jener Außenbereich ist ein fließender Übergang zum direkt angrenzenden Spielplatz.

  Außenanlagen Kindergarten: Annette Sinz-Beerstecher, Landschaftsarchitektin bei Frei Raum Concept (Rottenburg), stellte die Pläne vor. Die Kleinkindschaukel wird neben den Spielturm versetzt, die Kletterpyramide soll an ihrem angestammten Platz bleiben. Die Seilbahn muss ebenfalls weichen, hierfür zeigte sie vier verschiedene Standorte auf. Favorisiert wird von Sinz-Beerstecher eine Fläche am oberen Ende des Spielplatzes, weil da die größte Fläche sei. Ortschaftsrat Gebhard Daiker brachte einen Schallschutz ins Gespräch, um die Anwohner vor Lärm zu schützen. Die Seilbahn werde stark frequentiert. Der Spielplatz werde nicht als Lärm betrachtet, betonte Michael Werner vom Sachgebiet Hochbau der Stadt. Daiker pflichtete Ortsvorsteher Siegbert Schetter bei. "Bis abends ist dort immer Krawall und die Seilbahn hört man schon auch pfeifen." Beiden widersprach ein Anwohner, der meinte, dass die Seilbahn wenig genutzt werde und man "gut darauf verzichten kann". Nur Halbwüchsige würden sich dort aufhalten. Ihn störe vor allem, dass der Bolzplatz immer kleiner werde. "Es spielen sich äußerst unschöne Dinge in der Nachbarschaft ab", erklärte ein weiterer Anwohner. Bis 20 Uhr dürfe der Spielplatz genutzt werden, aber es werde danach nicht kontrolliert.

Dass die Seilbahn in der Mitte installiert wird, wurde schnell verworfen. Denn dann müsste auch noch die Wippe versetzt werden und die Kosten "gehen in die Vollen", so Sinz-Beerstecher. Oberhalb des Bolzplatzes – dieser Platz wurde schließlich am sinnvollsten betrachtet, denn dann ist die Seilbahn am weitesten weg von den Anwohnern. Das entschied der Ortschaftsrat einstimmig. Sinz-Beerstecher verriet noch, dass es natürlich zusätzliche Spielgeräte geben wird. Neben einer Kletternetzanlage soll es auch eine Hangrutsche und Schaukel geben.

  Seniorenraum: Ein Einwohner bemängelte, dass der geplante barrierefreie Seniorenraum auf Kosten einer zweiten Kinderkartengruppe einfach unter den Tisch gekehrt wurde. Man habe den Rentnern die Hoffnung gemacht, er sei nun übelst enttäuscht. "Die Alten werden untergebuttert, das ist ein Trauerspiel", meinte der Bürger. Andreas Willemßen stimmte ihm zu, während Andreas Bogenschütz erklärte, dass eine Ersatzlösung angedacht ist. Und zwar im Erdgeschoss des Rathauses. "Wir haben uns damit intensiv befasst, aber letztlich sind wir, als die zweite Gruppe kam, nicht gefragt worden, so Schetter.

  Verabschiedung: Die Reinemachefrau Roselinde Dehner begann 2010 in der Grundschuld und trat jetzt am 1. Oktober in den Ruhestand. Der Mehraufwand in der Corona-Zeit habe sie mit Bravour gemeistert, lobte Schetter.

   Erschließung Witzenhardt: Hier hatte Schetter schlechte Nachrichten zu vermelden. Da Naturschutzvorgaben zu berücksichtigen sind, muss Schetter die Bauherren vertrösten. "Jetzt stockt das Ding, die Erschließung wird frühestens im Herbst 2021 sein." Und damit ein Jahr später als gedacht. Ende 2022/Anfang 2023 könnten dann die ersten Bagger anrollen. Das städtebauliche Konzept werde Stadtbaumeisterin Helga Monauni in der nächsten Sitzung am 16. November vorstellen.

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