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Hechingen Bürgermeisterwahl: Sabine Abbasi will Gestalterin sein

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Würde Sabine Abbasi zur Hechinger Bürgermeisterin gewählt, würde sie in Burladingen wohnen bleiben. Sie sieht darin kein Problem. Foto: Huger

Hechingen - Sie hat ihre Bewerbung auf den letzten Drücker eingereicht: Sabine Abbasi kandidiert für das Amt als Hechinger Bürgermeisterin. Sie setzt auf Synergien, "grüne" Themen und möchte den Menschen konkrete Inhalte anbieten. Die behält sie aber für sich – vorerst jedenfalls.

Was sie auch ganz offen sagt: Im Falle eines Wahlsiegs würde sie nicht nach Hechingen ziehen sondern Burladingerin bleiben. Und die späte Bewerbung sei geplant gewesen. "Um den Wahlkampf zu verkürzen", sagt Sabine Abbasi, die ihre Unterlagen erst am letztmöglichen Termin einreichte. Sie habe sich das aber schon sorgfältig überlegt.

Ihr Grund für die Kandidatur? "Es ist zum momentanen Zeitpunkt die richtige Entscheidung", meint Abbasi, "Hechingen ist wunderschön und braucht eine Vision." Sie sehe sich eher in der Rolle der Gestalterin. Wie ein "Kapitän, der das Segelschiff vorantreibt", sagt sie.

Abbasi kommt nicht "klassisch aus der Verwaltung", wie sie einräumt. Die Burladingerin hat Wirtschaftspsychologie studiert mit Schwerpunkt auf Führungspsychologie. Sie war außerdem Managerin einer Anwaltskanzlei. Diesen juristischen Hintergrund sieht sie als Vorteil, beispielsweise bei Satzungsbeschlüssen, Steuerrecht und Verwaltungsrecht.

"Die Strukturen sind ja schon da", sagt sie. Es gebe kompetente Sachleiter im Rathaus. Zudem habe sie Erfahrung als Führungskraft – im Einzelhandel, in der Automobilbranche und in der Pharmaindustrie. Weiter verfolge sie die Kommunalpolitik "schon immer wieder".

Konkrete Inhalte werden erst noch vorgestellt

Abbasi möchte den Menschen "konkrete Inhalte" bieten. Die will sie aber erst mit der Vorstellung ihres Wahlprogramms darlegen. Ihr Hauptanliegen sei die Bildung. "Das muss in den Kindergärten anfangen", sagt sie. Es brauche nicht nur genug Plätze, sondern auch das Erziehergehalt müsse stimmen. Im Falle ihrer Wahl will sie sich für eine Gehaltserhöhung der Kindergarten- und Kindertagesstättenmitarbeiter einsetzen.

Ihre weiteren Ziele seien das Schaffen neuen Wohnraums und "grüne" Themen voranzubringen. Es sei ihr in jedem Fall wichtig, dass sich Ziele ergänzen, um "mit wenig Ressourcen einen großen Effekt zu erzielen". Ein Beispiel hierfür wäre die Luftreinhaltung, die mit der Verkehrsvernetzung einhergeht.

Politisch engagiert ist Abbasi in der CDU. Synergien sind mit den CDU-Mitgliedern im Rathaus vor der Wahl jedoch kaum zu erwarten. Die haben mitgeteilt, dass sie Philipp Hahn als Kandidaten unterstützen.

Schwer getroffen habe Abbasi das nicht. "Es hätte mich eher gewundert, wenn es anders wäre", sagt sie. Es sei keine Frage gewesen in diese Richtung zu gehen. "Ich bin eben überparteilich", meint sie.

Für Wahlsieg wäre "Luft" im Terminkalender

Den Terminkalender hat sie für den Fall ihres Wahlerfolgs schon mal angepasst. "Da ist jetzt Luft da", sagt Abbasi. Generell glaubt sie, dass sie als Bürgermeisterin in Hechingen viel erreichen könnte. "Wir müssen das Potenzial freisetzen", sagt sie. Und zwar mit konkreten Zielen, die sie für die Stadt hat. Auf die müssen die Hechinger aber noch etwas warten.

Ihre Redaktion vor Ort Hechingen

Klaus Stopper

Fax: 07471 9874-21

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