Stelldichein der Kobolde und Monster bei Halloween-Party der Bechtoldsweiler Narrenzunft Waldschrat.
Hechingen - Böse Geister, verirrte Kobolde und zahllose Frankenstein-Monster trafen sich am Freitagabend bei der Halloween-Party der Bechtoldsweiler Narrenzunft Waldschrat in der Stadthalle Museum. Es war eine gemütliche After-Work-Dance-Party der 16- bis 30-Jährigen.
Seit mehr als zehn Jahren ist diese Halloween-Party ein gut besuchter Treff am Abend vor Allerheiligen. Die zahlreich anwesenden Security-Kräfte sorgten von Beginn an für einen geregelten Party-Betrieb, den traditionellen Einlass-Spruch "Süßes, sonst gibt’s Saures" musste aber niemand aufsagen.
Zum Glück – Horrorclowns wie in Spanien oder Frankreich, oder geschmacklose Ebola-Kostüme und verfehlte IS-Maskierungen gab es nicht. DJ Lando aus Bodelshausen legte unablässig Hits auf und lockte so auch die letzten Geister aus ihren Verstecken. Für Licht und Ton sorgte einmal mehr die DWS-Showtechnik aus Hechingen.
An zwei langen Bartresen drängelten sich die durstigen Zombies bei Grusel-Cocktails und alkoholfreien Longdrinks. Die Verkleidungen reichten von einer zarten Andeutung an Schminke im Gesicht bis zur Total-Verkleidung als Feen, Fledermäuse, Geister, Hexen, Kürbisse, Skelette, Zombies, Tote und Vampire. Alle trafen sich im Museum in Hechingen.
Schon die Garderobieren hatten einem das Fürchten gelehrt, doch mancher Untote hatte auch bunte Blumen im Haar und fast alle das Smartphone fürs "Selfie" einsatzbereit. Man kann ja nie wissen: schon die Druiden im alten England oder fernen Irland haben geglaubt, dass in dieser Nacht Hexen und Geister leibhaftig auf der Erde herumspuken. Passsend zur Geisterstunde traten diesmal auch wieder die Tänzerinnen des Sport- und Tanzstudios Move On auf.