Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Hechingen Bedarf an Schulsozialarbeit ist hoch

Von
Die Hechinger Schulsozialarbeit durch das Haus Nazareth ist den Gemeinderäten lieb und teuer. Angebote – wie hier die Ferienbetreuung – sind aus Hechingen kaum mehr wegzudenken. Im Verwaltungsausschuss gab es dafür nun viel Lob. Foto: Archiv Foto: Schwarzwälder Bote

Das Hechinger Gymnasium hat eine neue Schulsozialarbeiterin. Das ist nur eine positive Nachrichten von vielen, die im Verwaltungsausschuss dem Bericht über die Hechinger Schulsozialarbeit zu entnehmen war.

H echingen. Einziger Wermutstropfen der Schulsozialarbeit: Über 700 000 Euro kostet es die Stadt jährlich, dass es an den Hechinger Schulen Ganztagsbetreuung, Verlässliche Grundschule, Beratungen, Ferienbetreuungen, Jugendmigrantenarbeit und weitere Dienstleistungen gibt, die in heutigen Zeiten als unverzichtbar für ein gut funktionierendes Schulleben gelten.

Erbracht werden diese Dienste vom Haus Nazareth mit Hauptsitz in Sigmaringen. Eine Einrichtung, die auf Jugend- und Kindersozialarbeit spezialisiert ist und aus historischen Gründen ausschließlich im Gebiet der früheren "hohenzollerischen Lande" aktiv ist.

In Hechingen hat das Haus Nazareth an den unterschiedlichen Einrichtungen über 30 Mitarbeiter im Einsatz – darunter auch geringfügig Beschäftigte. Es könnten im Lauf der Zeit durchaus noch mehr werden, denn der Bedarf steigt. An der Grundschule wurde erst kürzlich eine 25-Prozent-Stelle auf 50 Prozent aufgestockt, die Albert-Schweizer-Schule erhielt ebenfalls eine Teilzeitstelle.

Petra Bubeck, für Hechingen zuständige Referatsleiterin des Haus Nazareth, gab im Verwaltungsausschuss des Gemeinderats am Donnerstag einen Überblick, was die Schulsozialarbeit alles leistet. In hohem Maße sind dies Beratungsgespräche, in denen auch auf weitergehende Hilfsangebote verwiesen werden kann. Oft werden auch Klassenprojekte – beispielsweise zu Mobbing – betreut, um überhaupt in Kontakt zu den Schülern zu kommen und damit das Vertrauen zu erwerben, dass diese in besonderen Notlagen Rat bei den Schulsozialarbeitern suchen.

Schulsozialarbeiterinnen arbeiten auch bei Schulwechseln zusammen, tauschen sich aus, wenn Schüler mit besonderen Problemen an eine neue Schule in Hechingen wechseln.

Schöne Nachricht in diesem Zusammenhang. Die längere Zeit vakante Stelle der Schulsozialarbeit am Hechinger Gymnasium ist jetzt wieder besetzt worden. Verena Barth heißt die neue Mitarbeiterin, Rektorin Melanie Dreher habe sich sehr über dieser Verstärkung des Schulteams gefreut, so Petra Bubeck.

Ganztagsbetreuung an mehreren Schulen

Geradezu Teil des Schulkonzepts ist die Schulsozialarbeit an der Hechinger Grundschule, die eine verlässliche Vormittagsbetreuung und Nachmittagsbetreuung anbietet. Auch an der Werkrealschule gibt es ein solche Angebot für Fünft- und Sechstklässler. Ganztagsbetreuung bietet auch die Realschule an.

Selbst in den Ferien geht es weiter, denn Eltern haben nicht so viel Urlaub, wie es Schulferientage gibt. In den Osterferien wurden beispielsweise 76 Kinder betreut. Im Gemeinderat gab es für diesen Bericht ausschließlich Lob.

Artikel bewerten
1
loading

Ihre Redaktion vor Ort Hechingen

Klaus Stopper

Fax: 07471 9874-21

Flirts & Singles

 
 

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.