Verkaufsoffener Sonntag Foto: Hardy Kromer

Strahlende Gesichter, wohin man auch blickte: Am verkaufsoffenen Sonntag „Hechingen aktiv“ erlebte die Zollernstadt einen Besucherandrang, wie man ihn selten erlebt hat.

Was für ein Kontrast zum Vorjahr, als am ersten Maisonntag ein fieser Nieselregen über Hechingen niederging und nur wenige Menschen durch die Gassen zogen! Am diesjährigen verkaufsoffenen Sonntag des Stadtmarketing-Vereins unter dem Motto „Hechingen aktiv“ sorgten Sonnenschein und 25 Grad für Frühlingsgefühle.

 

Und so war es wenig verwunderlich, dass es in der ganzen Zollernstadt brummte wie in einem Bienenschwarm. Tausende Besucherinnen und Besucher flanierten durch die Hechinger Straßen, standen an den vielen Foodtrucks und Gastro-Buden ebenso Schlange wie vor den Eiscafés, saßen gemütlich in einem der Freiluftcafés und strömten in die geöffneten Einzelhandelsgeschäfte, die mit vielerlei Attraktionen um Kundschaft warben.

Wie ein Formel-I-Kurs

Kristallisationspunkt der Menschenmassen war die Herrenackerstraße, wo die zweite Auflage des Bentley City Race, eines rasanten Bobbycar-Rennens für Jung und Alt, über die Bühne ging. 106 Fahrerinnen und Fahrer hatten sich in die Starterliste eingetragen, darunter „unglaublich viele Kinder“, wie Rennorganisator Sandro Milioto vom Stadtmarketing-Verein erfreut berichtete. Die Jüngsten, die in der Mini-Klasse auf die Startrampe gingen, waren nicht älter als drei Jahre.

Entlang der abschüssigen Herrenackerstraße, die wie ein Formel-I-Kurs links und rechts mit Reifenstapeln gesichert war, drängten sich Hunderte von Neugierigen, um die mit Helmen und Protektoren ausstaffierten Piloten anzufeuern.

Nach einer Reihe von Trainingsläufen bestritten Streckenchef Sandro Milioto, Sebastian Büchert, der CEO des Hauptsponsors Bentley, und Vorjahressieger Fabian Hipp vom Ebinger Freizeitteam „FC Schlucki’s“ das Eröffnungsrennen. Wenig überraschend, dass Titelverteidiger Hipp die Ziellinie kurz vor der Johannesbrücke gleich wieder als Erster überquerte.

Attraktionen kommen gut an

Im Umfeld der Johannesbrücke scharten sich aber nicht nur die Rennfans, sondern auch alle jene, die es sich gern bei musikalischer Unterhaltung gemütlich machen. Zur Mittagszeit spielten die „Böhmischen Schwaben“ launig auf, am Nachmittag dann die Brassband „Bier“.

Aber auch die weiteren Attraktionen des verkaufsoffenen Sonntags fanden reichlich Zuspruch, darunter der Flohmarkt in der Hospitalstraße, die Autoschau der Autohäuser Kleinmann und Dengler an der Ecke Herrenacker-/Bahnhofstraße und der Handwerker- und Energiepark rund um die Firma Buck in der Ermelesstraße.

Buntes Leben herrscht in der Oberstadt

Nicht minder gut bevölkert waren die Geschäfte „Im Eierle“ mit dem neuen Edeka-Markt als Hauptattraktion, in der Sigmaringer Straße, wo der SC Concordia Zollern beim Jockey-Outlet bewirtete, in der Martinstraße und in der Holger-Crafoord-Straße. Diese vergleichsweise abgelegenen Standorte waren entweder mit dem Shuttle-Bus oder mit der Rikscha zu erreichen.

Buntes Leben herrschte schließlich auch in der Oberstadt – obwohl der Stadtmarketing-Verein sich dort mit Extra-Aktivitäten zurückhielt. Selbstredend war der am Vorabend frisch eröffnete autofreie Marktplatz Attraktion genug, um auch den dort angesiedelten Geschäften einen Sonntagsbesuch abzustatten.