Greta Reich, Valentin Saurer, Maximilian Hanke (Schulsieger), Issy Wörz, Joel Ziereisen und Luca Colagrossi (von links) trugen beim Vorlesewettbewerb Texte vor. Foto: Christine Aniol

Um das antike Griechenland, Liebe und mehr ging es beim Vorlesewettbewerb an der Schliengener Hebelschule.

An der Gemeinschaftsschule fand wie jedes Jahr kurz vor Weihnachten diese besondere Veranstaltung in der festlich dekorierten Mensa statt. Alle drei sechsten Klassen beschäftigten sich in den ersten Schulwochen ausgiebig mit einer selbst ausgewählten Lektüre. Dazu gestalteten sie eine ganz persönliche und kreative Leserolle, die sie ihrer Klasse im Rahmen einer Buchpräsentation vorstellten.

 

Im Zuge dieser Unterrichtseinheit wurden schließlich in einem klasseninternen Lesewettbewerb jeweils zwei Klassensieger gewählt, heißt es in einem Bericht der Schule. Die insgesamt sechs Klassensieger stellten dann im Rahmen des Vorlesewettbewerbs den fünften und sechsten Klassen, also mehr als 150 Schülern, ihr Buch vor und lasen eine vorbereitete Textstelle daraus vor.

Die Zuhörer genossen es dabei sichtlich, für eine Weile in ganz andere Welten eintauchen zu können, heißt es. Von Klassikern der deutschen Kinder- und Jugendliteratur über ganz besondere, persönliche Geschichten von Jugendlichen bis hin zu actionreichen Abenteuern war alles dabei.

Die mutigen Kandidaten schafften es durch facettenreiches Vorlesen, ihr Publikum mitzunehmen und zu begeistern. Während die Jury sich beriet, wurde unter der Moderation von Angelika Hahnenfeld dann klar, dass viele der anwesenden Fünftklässler sofort Lust bekamen, selbst auch im nächsten Jahr am Vorlesewettbewerb teilzunehmen oder eine der vorgetragenen Texte ganz zu lesen.

Als Belohnung winken Bücher

Die Jury, bestehend aus dem stellvertretenden Schulleiter Peter Tanner, der Vorsitzenden des Fördervereins Alexandra Bolanz, Christine Aniol, die unter anderem Deutsch unterrichtet, und Samanta, eine der Schülersprecherinnen, kürte schließlich Maximilian Hanke aus der 6c zum Schulsieger. Er wird in der nächsten Runde am Regionalwettbewerb in Lörrach teilnehmen.

Alle Vorleser durften sich als Belohnung ein Buch aussuchen. Tanner lobte die engagierten und mutigen Vorleser, die sich allesamt viel Mühe gegeben hätten. „Es war wahnsinnig schwer, da alle so gut vorbereitet waren und einfach toll gelesen haben – das ist gar nicht so einfach vor so vielen Zuhörern“, bestätigte Samanta, die im vergangenen Jahr auch am Lesewettbewerb teilgenommen hat.