Die Hebelmusik Hausen veranstaltet im August erstmals ein Sommernachtsfest und hofft auf mehr Besucher als bei den „Brass Nights“.
Die Hebelmusik blickt auf ein wirtschaftlich erfolgreiches Jahr zurück. Roland Gessner stellte bei der Generalversammlung am Freitag im Pavillon die Bilanz für 2025 vor. Letztes Jahr hat der Musikverein einen Gewinn von mehr als 7000 Euro erwirtschaftet; die einzige defizitäre Veranstaltung war die „Brass Night“. Sie wird daher nicht mehr stattfinden. Stattdessen lädt die Hebelmusik zu einem Sommernachtsfest am 1. August ein. Sie hofft, dass diese Veranstaltung bei den Älteren besser ankommt als die „Brass Nights“. Am Pavillon spielen dann der Musikverein und eine Band Unterhaltungsmusik.
Rückblickauf 2025 und Ausblick auf 2026
Das erste größere Konzert findet am 11. April in der Festhalle statt. Der Abend widmet sich den Alpen. Dann wird auch die Geschichte von „Heidi“ („Deine Welt sind die Berge“) musikalisch nachempfunden. Es werden auch drei Musiker aus Schopfheim erwartet, die Alphorn spielen. Das Herbstkonzert ist am 7. November, der Weihnachtsmarkt am 28. November. Die Hebelmusik macht dieses Jahr auch einen Ausflug nach Schwetzingen, wo der Namensgeber des Musikvereins, Johann Peter Hebel, 1826 starb und beerdigt wurde. Präsident Philipp Lotter und Erster Schriftführer Wolfgang Lais blickten auf die Aktivitäten des Jahres 2025 zurück, in dem sich auch der Förderverein gegründet hat und Kim Boos schilderte die Aktivitäten der Zöglinge.
Wahlen mit Änderungen im Vorstand
Im Vorstand gab es einige Änderungen. Jugendvertreterin Alena Schmidt wurde zur Kassiererin gewählt, Simon Lietz und Nils Kiefer vertreten nun die Interessen des Nachwuchses. Roland Gessner gab nach 32 Jahren das Amt des Kassierers auf, bleibt dem Verein aber als Aktivbeisitzer erhalten. Sandra Boos und Silke Zimmermann bleiben Vorsitzende. Sandra Boos dankte Gessner für seine Treue zum Amt. „So einen Kassierer wie dich wünscht sich jeder Vorstand. Du hast die Rechnungen bezahlt bevor sie gestellt waren.“ Die Musiker dankten ihm mit stehendem Applaus.
Bei der Hebelmusik kann man seinen Mitgliedsbeitrag auch noch bar bezahlen. Einzüglerin Anna Francis-Brunner kommt einmal im Jahr zu den Barzahlern nach Hause, um das Geld zu kassieren. Bei der Hebelmusik kann man mit elf, zwölf Jahren ins Aktivorchester einsteigen; erste Bühnen-Erfahrungen sammeln die Jungmusiker im Jugendorchester. Im Laufe ihrer Karriere machen sie auch die Jungmusiker-Leistungsabzeichen (JMLA). Wer im Verbandsjugendorchester mitspielen will, braucht das silberne Abzeichen. Die Uniform der Musiker zahlt der Verein, den Cordmantel die Gemeinde.