Die Initiatoren des Antik- und Büchermarkts: Bürgermeister Philipp Lotter (links) und Wolfgang Koch Foto: Wolfgang Grether

Das Hebeldorf Hausen veranstaltet anlässlich des 200. Todestags von Johann Peter Hebel einen Antik- und Büchermarkt.

Philipp Lotter, Bürgermeister in Hausen, mag Antiquitäten. Seine Ferienjobs während der Schulzeit führte ihn regelmäßig in das Lörracher Antiquariat. Und auch als Bürgermeister lässt ihn sein Lieblingsthema nicht los. So entstand die Idee, zum 200. Todestag von Johann Peter Hebel einen Antik- und Büchermarkt in das Hebeldorf Hausen zu holen. Das Konzept erstellte Wolfgang Koch, Geschäftsführer von Meyer und Koch, einem Impulsgeber für Evententwicklungen in Kommunen und bei Vereinen. Ein besonderer und kultureller Höhepunkt wird die Veranstaltung am Samstag, 2. Mai, zwischen 11 und 17 Uhr. Zentraler Schauplatz ist das Neue Dorfzentrum zwischen Grundschule, Turn- und Festhalle. Zwei Erlebnisse treffen aufeinander: Antiquitäten und Lesestoff. Antiquitäten gilt es zu bewundern. Einen Flohmarkt gibt es nicht. Zugelassen sind nur Originale, die vor 1975 gefertigt waren. Die heimische Handwerkerkunst mit ihrem tiefen Fachwissen erzählt über Möbel und grazilen Glasobjekte Heimatgeschichte. Ein Highlight für Kunstkenner setzt der Fokus mit Hans Thoma. Der berühmte Maler aus dem benachbarten Bernau ist mit seiner Kunst tief mit dem Schwarzwald verwurzelt. Außergewöhnliches bieten Brocanteus aus dem Elsass. Diese Händler haben den Blick für das Besondere. Sie bereichern den Markt mit französischem Flair und präsentieren lothringische Möbel und historische Leuchten.

 

Epochenvielfalt umfasst den edlen Schmuck vergangener Jahrzehnte, mechanisches Blechspielzeug, religiöse Kunstschätze und daneben Design-Klassiker der 1950er- und 1960er-Jahre.

Streng die Altersvorgaben beim Antikmarkt, lebendig die Fundgrube auf dem Büchermarkt. Stöbern ohne Grenzen, so lautet die Ansage. Die Bandbreite der Medien spiegelt sich bei Literatur und Papier, Ton- und Bildträgern sowie Spiel mit Unterhaltung.

Im Gedenkjahr an den großen Dichter und Theologen des Dorfes kommt vielleicht auf dem Markt auch eine historische Ansichtskarte der Dichterheimat oder eine vertonte Lesung zu Tage. Oder es gibt es ein ganz persönliches Hebel-Fundstück zu bestaunen? Auch eine gut erhaltene Ausgabe der Schatzkästlein des rheinischen Hausfreundes ist nicht ausgeschlossen. Dabei sein können alle: Egal ob Profi oder Liebhaber.

Der Markt fungiert als Frequenzbringer für Hausen, die Standpreise pro laufendem Meter liegen beim Antikmarkt bei 17,50 Euro und in der Büchermarktzone bei 12,50 Euro.

Details zu Anmeldung können unter Tel. 07642/497 02 30 im Internet bei www.altstadt-antikmarkt.de und über mail: info@altstadt-antikmarkt.de erfragt werden. Über diese Infokanäle erfolgt auch die Anmeldung.