Der Hebelsonntag des Hebelbunds Lörrach soll festlich an den Heimatdichter und Theologen erinnern.
Der Hebelsonntag und das „Schatzkästlein“ des Hebelbunds finden am Sonntag, 26. April, um 11.30 Uhr im Hebelsaal des Dreiländermuseums, Basler Straße 143, statt. In diesem Jahr steht die Feier ganz im Zeichen des 200. Todestags von Johann Peter Hebel (1760 bis 1826) und wird besonders festlich begangen.
„Hebeldank“ geht an Erwin Messmer aus Bern
Den „Hebeldank“ erhält in diesem Jahr der Berner Schriftsteller und Organist Erwin Messmer. Den Festvortrag hält Thomas Schmidt, Leiter der Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg in Marbach am Neckar, teilt der Hebelbund mit. Unter dem Titel „Hebels Orte“ widmet er sich zentralen Wirkungsstätten und Erinnerungsräumen des Dichters.
Im Anschluss wird der Hebeldank an den Berner Organisten und Schriftsteller Erwin Messmer verliehen. Messmer, der sowohl in Standardsprache als auch in Mundart schreibt, wurde vielfach als „heiterer Melancholiker“ beschrieben und steht mit seinem Werk in einer lebendigen Tradition, die an Hebel erinnert.
Die musikalische Gestaltung des Festakts übernimmt der aus der Region stammende Geiger Gregor Hänssler. Durch das Programm führt der Präsident des Hebelbundes Lörrach, Volker Habermaier, der auch die Laudatio auf den Preisträger hält.
Im Anschluss an den Festakt laden das Dreiländermuseum und der Hebelbund zu einem Apéro ein. Der Eintritt ist frei, um eine angemessene Spende wird gebeten.
Gottesdienst erinnert an den Theologen Hebel
Bereits um 10 Uhr beginnt der Hebel-Gottesdienst in der benachbarten Stadtkirche. Die Liturgie gestalten Prälat Marc Witzenbacher und Pfarrerin Gudrun Mauvais, heißt es in der Ankündigung des Hebelbunds Lörrach.
Mit dem diesjährigen „Schatzkästlein“ würdigt der Hebelbund Lörrach das Andenken an Johann Peter Hebel und lädt die Öffentlichkeit zu dieser traditionsreichen Veranstaltung ein.