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HBW Balingen-Weilstetten Team erkämpft sich gegen Erlangen 34:32-Erfolg

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Torhüter Mike Jensen war einer der überragenden Kräfte beim Auswärtssieg des HBW gegen Erlangen. Foto: Eibner

Was für ein Wahnsinn. Der HBW Balingen-Weilstetten hat seinen zweiten Auswärtssieg in Folge gefeiert. Nur eine Woche nach dem 32:26-Auswärts-Coup beim TBV Lemgo setzte sich das Team von Trainer Jens Bürkle am Donnerstagabend nach einer phänomenalen zweiten Halbzeit beim favorisierten HC Erlangen 34:32 (12:16) durch.

Derjenige, der diesen Pfifferling, den jemand nach 31 Minuten noch auf den HBW gegeben hätte, muss wohl erst noch geboren werden. Mit 12:18 lagen die Gäste vor der inzwischen gewohnten Bundesliga-Geisterkulisse in der Arena in Nürnberg im Hintertreffen – nichts sprach mehr für die Schwaben. Doch dann zeigten sie genau diese Überzeugung, die Coach Bürkle von ihnen vor der Partie gefordert hatte. Die Abwehr vor dem zuvor schon überragenden Keeper Mike Jensen steigerte sich immens, und in der Offensive liefen besonders Vladan Lipovina, Marcel Niemeyer, Lukas Saueressig und Oddur Grétarsson heiß. Und so drehte der HBW mit einer unbändigen Kampfkraft ein eigentlich schon verloren geglaubtes Spiel und feierte am Ende einem 34:32-Erfolg.

"Wir wussten, dass die Erlanger immer wieder Phasen haben, in denen sie ihrem Gegner Chancen auf einen kleinen Lauf geben. Aber wie meine Mannschaft das genutzt hat, war schon brutal. Was die Rückraumspieler und Kreisläufer in der zweiten Halbzeit gemacht haben, war unglaublich", sagte HBW-Coach Jens Bürkle nach der denkwürdigen Partie.

In einer von zahlreichen Fehlern auf beiden Seiten geprägten Anfangsphase führten die Gäste nach einem Doppelpack von Lipovina mit 4:3 (9. Minute). Allerdings agierten die Gäste in der Folge in der Offensive zu schlampig. Erlangen wendete das Blatt, legte auf 9:6 vor. Allerdings stand HBW-Keeper Jensen seinem Gegenüber Martin Ziemer zunächst in nichts nach und hielt die Gäste mit seinen Paraden in der Partie. Nach Lipovinas 11:13 aber musste Balingen-Weilstetten aufgrund zahlreicher Zeitstrafen abreißen lassen, ging mit einem 12:16-Rückstand in die Pause und kassierte gleich nach dem Seitenwechsel in Unterzahl zwei weitere Gegentreffer. Aber Fabian Wiederstein, Lipovina und Grétarsson antworteten mit einem 3:0-Lauf (18:15/34.) und sorgten so für neue Hoffnung bei den Gästen, die durch den Isländer gar auf 19:20 (38.) verkürzten. Lipovina traf zum 24:24 (44.), und Niemeyer brachte mit der 28:27-Führung das Momentum endgültig auf Balinger Seite (50.). Saueressig traf zum 31:28 (54.) und einem Polster, das Metzner 56 Sekunden vor Schluss auf 33:32 schmelzen ließ. Niemeyer aber machte den Erfolg mit dem 34:32 perfekt. HC Erlangen: Ziemer, Boideck Ferlin; Sellin, Jaeger (1), Fäth, Kellner, Firnhaber (7), Ivic (7/4), Büdel (1), Bissel (3), Schäffer, Metzner (5), Link (1), von Gruchalla, Jeppsson (2), Olsson (5). HBW Balingen-Weilstetten: Jensen, Ruminsky; Zobel, Niemeyer (6), Lipovina (9), Kirveliavicius, Bitzer, Thomann, Nothdurft (2), Wiederstein (1), Grétarsson (9/3), Diebel (1), Schoch (1), Saueressig (4), Heinzelmann, Strosack (1).

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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