Die Tartanbahn muss warten und der Fußballplatz bekommt einen Mähroboter. Oberbürgermeister Christian Ruf stellte in Göllsdorf den anvisierten Haushalt 2025 vor.
Die glorreichen Zeiten sind vorbei. Rottweil muss Einsparungen treffen. Knapp vier Millionen Euro sollen nach Göllsdorf fließen. Allerdings in den nächsten vier Jahren.
Den Hochwasserschutz stellte Oberbürgermeister Christian Ruf, der gemeinsam mit Tanja Heinze vom Fachbereich den Haushaltsentwurf 2025 in Göllsdorf vorstellte, nach ganz oben. Mit der Sanierung der Großhofenstraße, die im Zusammenhang steht, beginne die Stadt allerdings erst im Jahr 2026.
Eingestellt wurden für das laufende Jahre 50 000 Euro und für die darauffolgenden zwei Jahre dann jeweils 200 000 Euro. Für die Brücke über den Knollenbach, der sich entlang der Großhofenstraße schlängelt, wurde im selben Zeitrahmen eine Investitionshöhe von insgesamt 260 000 Euro eingestellt.
Hauptinvestition Leo-Sandel-Straße
Ein mobiler Hochwasserschutz, der im Juni noch ausgeliehen werden musste, sei inzwischen angeschafft und im Feuerwehrhaus werde ein Notstromaggregat gelagert. Weitere geplante Brückenprojekte werden in den Jahren 2028 angepackt, etwa beim Jungbrunnen, die Schelmenbrücke und die Brücke „Böhringer Steig“.
Die Hauptinvestition im Jahr 2025 betrifft indes die Leo-Sandel-Straße. 420 000 Euro stehen dafür bereit und weitere 75 000 Euro für den Umbau der Ganztagesbetreuung in der Schule.
Mähroboter als besondere Sparmaßnahme
Eine Sparmaßnahme ließ sich die Stadt mit der Anschaffung eines Mähroboters einfallen. Er soll zukünftig kostengünstig den Rasen auf dem Sportplatz mähen. Bewähre sich das System, rollen bald auf weiteren Sportrasenflächen die fleißigen Mähroboter, sagte Ruf. Die Sanierung Hartplatz wird hingegen weiter nach hinten verschoben.
Der laufende Haushalt sieht für derlei Maßnahmen zwei Millionen Euro vor. Bei der gesamtstädtischen Priorisierung werde nicht die am Längsten wartende Maßnahme bevorzugt, sondern die, deren Bedarf hochdringlich sei, verdeutlichte Ruf.