Ein größeres Teilstück der Forststraße in Königsfeld-Neuhausen soll 2026 grundlegend saniert werden. Foto: Stephan Hübner

Neuhausen plant 2026 mit umfangreichen Investitionen: Rund 960 000 Euro fließen in den Teilort – vor allem in die Sanierung der Forststraße.

Rund 960 000 Euro fließen 2026 in den Teilort Neuhausen, vor allem in die Sanierung eines Teilstücks der Forststraße. Weitere Themen waren im Ortschaftsrat der Forstbetriebsplan sowie die Wiederinbetriebnahme und Erweiterung der Erdaushubdeponie im Gewann „Mesmerwäldle“.

 

Revierförsterin Annika Bidlingmaier stellte den Forstbetriebsplan vor, wonach die Gemeinde 2026 mit einem Gewinn von 100 000 Euro rechnet. Toll fand Ortsvorsteherin Sabine Schuh ihre waldpädagogische Arbeit mit Kindergärten und Schulen.

Von Bürgerseite kam die Frage nach der Qualität der Wege im Staatswald und dem dort verwendeten Grobschotter. Das sei laut Bürgermeister Fritz Link ein „altbekanntes Problem“, da dort nur wirtschaftliche Kriterien zählten und es nicht danach aussehe, als ob sich das Land bewege. Deshalb sei es gut, dass sich Bürger melden. Trotz der hohen Unterhaltskosten von 15 000 Euro in 2026 nutzt die Gemeinde auf ihren Wegen Feinschotter.

Sanierung der Forststraße

Im Haushalt für Neuhausen steht die Sanierung der Forststraße vom Haus Berger-Schuh bis zum Architekturbüro Ketterer für 175 000 Euro. Dazu kommen 63 000 Euro für die Sanierung der dortigen Wasserleitung. Die Maßnahme wird kombiniert mit einem eigentlich für dieses Jahr geplanten und im Haushalt mit 234 000 Euro veranschlagten, aber noch nicht umgesetzten Abschnitt. Irgendwann soll dann bis zum Sportplatz saniert werden.

Der Zuschussbedarf des Kindergartens liegt bei über 636 000 Euro, der Abmangel der Grundschule bei 155 000 Euro, deren Budget bei 24 600 Euro. Geplant ist unter anderem die Sanierung des Treppenhauses im alten Schulhaus, um es, neben dem Martinsstüble im Pfarrheim, für die verlässliche Grundschule zu nutzen. Wie alle anderen Kindergärten bekommt Neuhausen kein „wahnsinnig Geld kostendes“ Sonnensegel, sondern nur 4 000 Euro für einen großen Sonnenschirm.

Kleinere Posten

Etwa 1800 Euro fallen für Ausrüstung der Feuerwehr an, dazu 16 500 Euro für die Erneuerung der Betonbodenplatte im Gerätehaus. 15 000 Euro sind für die Sanierung des Müllergässles samt Ausheben des Grabens ab dem Anwesen Schlenker veranschlagt.

Kleinere Posten fallen an für den Unterhalt des Rathauses und einen Vorort-Termin des Planungsbüros auf dem Friedhof bezüglich Rasengräbern. Damit fließen in den Teilort rund 960 000 Euro.

Ein weiterer Punkt war die Wiederinbetriebnahme und Erweiterung der Erdaushubdeponie im Gewann „Mesmerwäldle“. Angenommen werden soll nur Material aus der Gemeinde, stellte Link klar. Die mit der Erweiterung auf insgesamt 6,7 Hektar anwachsende, 194 000 Kubikmeter fassende Erddeponie soll dann für die nächsten 25 bis 40 Jahre reichen.

Die Gemeinde will zwar als Betreiberin auftreten, die Bewirtschaftung aber in private Hände geben.