Ein Ausbau der Aussegnungshalle auf dem Friedhof soll zeitnah erfolgen. Foto: Ziechaus

Auch in allgemein schwierigen Zeiten kann die Gemeinde Hardt ihre Aufwendungen mit einem ordentlichen Gesamtergebnis erwirtschaften.

Im Ergebnishaushalt stellte Kämmerin Annette Saur den ordentlichen Erträgen von 7,78 Millionen Euro die Aufwendungen von 7,38 Millionen Euro mit einem Gesamtergebnis von 405 450 Euro gegenüber.

 

Aus dem Finanzhaushalt mit Einzahlungen von 7,46 Millionen Euro ergibt sich bei Auszahlungen von 6,45 Millionen Euro ein Überschuss von 1,01 Millionen Euro. Die Erträge und Aufwendungen im laufenden Jahr entwickeln sich entsprechend der Planung für 2024; verschiedene Projekte werden für den Haushalt 2025 neu verplant.

So werden im Investitionsprogramm für den Neubau der Kita 1,8 Millionen Euro neu geplant und weitere 1,6 Millionen Euro eingestellt, staatliche Zuschüsse von 319 000 Euro und der Anteil der Kirche über 200 000 Euro werden eingeplant.

Ausbau des Lehenwegs

Für die PV-Anlage auf der Werner-Staiger-Halle werden 40 000 Euro vorgesehen, für einen Mähroboter 10 000 Euro. Für den Breitbandausbau werden 37 000 Euro verplant und für die Einrichtung auf der Erddeponie 26 000 Euro.

Der Kostenanteil für den Ausbau der Kläranlage Schramberg wird vorläufig auf 120 000 Euro geplant, mit weiteren Investitionskosten muss ab 2027 gerechnet werden.

Der Ausbau des Lehenwegs wird für 2026 mit jeweils 500 000 Euro für Abwasser und Straße bei einem Erschließungsbeitrag von 475 000 Euro vorgesehen.

Umbau 2026 angestrebt

Wie bei den früheren Beratungen des Haushalts wurden die Ansätze für den Friedhof über 100 000 Euro von mehreren Gemeinderäten kritisiert. Eine Erneuerung der Aussegnungshalle sollte „zeitnah umgesetzt werden“, forderten Sabrina Storz und Christina Weißer. Dietmar Broghammer und Armin Klausmann empfahlen eine Rate von 30 000 Euro für Beratung mit einem umsetzbaren Ergebnis für den Umbau 2026.

Enttäuscht war man auch für und von dem Einsatz der Jugend in den Workshops. Zwar kam ein Impuls von der Verwaltung für die Aktivierung der Jugend, räumte Werner Thimm ein, aber es gab zu wenig Anreize auch für Familien mit Kindern. Auch Michael Moosmann bestätigte, dass man wenige Vorgaben setzte; betonte aber, „wenn was kommt, machen wir was“. Man werde die gewünschten Beträge einsetzen, versprach er für die Beratung am 12. Dezember.

Für 2025 ist keine Kreditaufnahme vorgesehen, erst für 2026, kündigte Annette Saur an. Der Schuldenstand werde dann bei 1,7 Millionen liegen, bei einer Pro-Kopf-Verschuldung von 1026 Euro mit den Gemeindewerken.