Die Binsdorfer Ortschaftsräte haben sich mit der Finanzplanung für 2026 beschäftigt. Größtes Sorgenkind ist dabei die Mehrzweckhalle mit ihrem undichten Flachdach.
Der Ortschaftsrat hat sich mit der Finanzplanung für 2026 beschäftigt. Die werde nicht einfach, schickte Ortsvorsteher Andreas Bonaus vorweg, denn die Finanzlage sei mehr als strapaziert. Und auch Ortschaftsrat Hans-Jürgen Weger wusste schon: „Ein ausgeglichener Haushalt ist nicht möglich.“
Auf der Liste, die der Ortsvorsteher präsentierte, steht als kostenintensives Projekt die Grundschule, die, wenn es nach dem Willen der Binsdorfer geht, saniert und umfangreich erweitert werden soll. Andreas Bonaus gab die Kosten mit 310 000 Euro an.
Wird der Endbelag um ein Jahr verschoben?
Nur ein paar Tausender sind dagegen für zwei kleinere Wünsche aufzubringen: die Umgestaltung des Vorplatzes beim „Paradies“ und des Bereichs beim Bäckerbrunnen.
Weil im Gewerbegebiet „Flachsland“ die Arbeiten so gut wie abgeschlossen sind, könnte der Endbelag aufgebracht werden. Angesichts der klammen Kasse hält es Andreas Bonaus aber für vertretbar, die Maßnahme um ein Jahr zu verschieben.
„Das Dach muss vernünftig aufgebaut werden“
Große Sorgen bereitet dagegen die Mehrzweckhalle Erlaheim/Binsdorf, die mittlerweile schon 50 Jahre auf dem Buckel hat.
Weil das Flachdach undicht ist und es schon hineingeregnet hat, machte sich Hans-Jürgen Weger für eine Sanierung stark, was seine Kollegen befürworteten. Weger stellte aber klar: „Da reicht nicht nur ein Flicken, das Dach muss vernünftig aufgebaut werden.“