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Hausen am Tann Missionschor singt für Schuldach in Uganda

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Die Kindersegnung mit Pater Franz macht deutlich, dass in den Kindern die Zukunft dieser Welt liegt. Fotos: Meinert Foto: Schwarzwälder Bote

Hausen am Tann. Zum Missionstag hatte die Kirchengemeinde Hausen am Tann am Sonntag in die St.-Petrus-und-Paulus-Kirche eingeladen. Gut 50 Gottesdienstbesucher erlebten einen lebendigen Missionstag und ließen sich beim anschließenden Stehempfang vom Hausener Kirchengemeinderat verwöhnen.

Der alle vier Jahre stattfindende Tag unterstützt Missionsprojekte mit Spenden. Die Spenden aus Hausen am Tann kommen dem Projekt "Schulkind Uganda" des früheren Hausener Pfarrers Kasozi zugute: In seiner Heimat hat der aus Uganda stammende Pfarrer eine private Schule errichtet und sich zum Ziel gesetzt, 1000 Kinder auszubilden, um ihnen eine Zukunftsperspektive in ihrem Heimatland zu verschaffen.

In den vergangenen 20 Jahren konnten 770 Kinder einen Schulabschluss erreichen. Damit weitere 230 ausgebildet werden können, ist das vom Missionswerk anerkannte Hilfsprojekt dringend auf Spenden angewiesen.

Der Missionstag in Hausen am Tann wurde mit einem Familiengottesdienst mit Kindersegnung gefeiert – ein anschließender Stehempfang im Gemeindehaus bot den Ausführenden und den Gottesdienstbesuchern Gelegenheit zum Informationsaustausch. Musikalisch gestaltet wurde der Missionsgottesdienst vom Missionschor aus Schömberg: Mit vier Instrumentalisten an Kontrabass, Cajon, Querflöte, Gitarre und Keyboard sowie mit fünf Männer- und elf Frauenstimmen war der Chor präsent und gestaltete ein abwechslungsreiches Programm mit sieben ruhigen und fetzigen Beiträgen, bei dem die Lebensfreude aus Afrika unter anderem im Titel "Sanna Sananina" beim Sanctus zum Ausdruck kam und mit einem Sonderapplaus der Gottesdienstbesucher honoriert wurde.

Pater Franz von den Weißen Brüdern aus Haigerloch, der den Gottesdienst zelebrierte, mahnte Rückbesinnung auf die Wesensinhalte des Glaubens an, die sich auf die praktizierte Nächstenliebe beschränke: Um den Glauben verwirklichen und christlich leben zu können, bedürfe es keiner umfangreichen Rechtsvorschriften, sondern lediglich eines gerechten und liebevollen Umgangs mit den Mitmenschen.

Elfi Neher, gewählte Vorsitzende des Hausener Kirchengemeinderats, hatte den Missionstag in Hausen organisiert und bedankte sich bei den Ausführenden und bei den Gottesdienstbesuchern. Die von den Ministranten vorgetragenen Fürbitten waren Plädoyers für ein geschwisterliches Miteinander ohne Ausgrenzungen, was durch das Segenslied "Ja, Gott hat alle Kinder lieb" nochmals bekräftigt wurde.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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