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Hausen am Tann Breitband teurer als geplant

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Wenn das Backbone-Netz in Hausen am Tann verlegt wird, sollen auch gleich die Gebäude entlang der Ortsdurchfahrt angeschlossen werden. Foto: Visel Foto: Schwarzwälder Bote

Der Gemeinderat Hausen am Tann hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, die Breitbanderschließung weiter voranzutreiben, auch wenn die Kosten über den bisherigen Planzahlen liegen.

Hausen a. T. Bürgermeister Stefan Weiskopf begrüßte zum Tagesordnungspunkt Breitbandausbau und Vergabe des Generalunternehmers für das Backbone-Netz Mitarbeiter vom Amt für Digitalisierung beim Landratsamt Zollernalbkreis sowie Vertreter der Netze BW und des Ingenieurbüros Pure Planning.

In der Sitzung vor den Sommerferien hatte das Gremium die Zustimmung zur Vergabe des Auftrags an den Generalübernehmer aufgrund offener Fragen und Unklarheiten im Zusammenhang mit der gleichzeitig durchzuführenden Ortsdurchfahrtssanierung vertagt.

Zur Kostensteigerung in Höhe von 100 844 Euro für die Gemeinde erläuterte Andrea Gobbo vom Landratsamt, dass in der ersten Kostenschätzung nur die förderfähigen Kosten berücksichtigt worden seien. Die Differenz zwischen den gesamten förderfähigen Kosten aller zehn teilnehmenden Kommunen und dem Submissionsergebnis betrage 3,1 Millionen Euro. Davon entfielen auf die Gemeinde Hausen am Tann 100 844 Euro. Die endgültigen Kosten betragen laut Ausschreibungsergebnis 433 605 Euro. Ein Ausbau der Glasfaserkabel bis zum Kabelverzweiger am Straßenrand (FTTC-Ausbau) ist laut Gobbo in Hausen nicht möglich, weil die Versorgung in der Gemeinde größtenteils 30 Megabits/Sekunde betrage und eine Kommune nur tätig werden könne, wenn die Versorgung diese Aufgreifschwelle unterschreitet.

Zum anderen habe die Telekom ihre Kabelverzweiger bereits mit einer Erweiterung der DSL-Übertragungstechnik (Vectoring) ausgestattet, sodass nicht mehr auf die Verzweiger zugegriffen werden könne. Durch die zeitgleiche Sanierung der Ortsdurchfahrt samt Wasserleitungsnetz und der Ortsnetzverkabelung durch die Netze BW würden Synergien entstehen. Dadurch reduzierten sich die Kosten für die Glasfaser-Hausanschlüsse deutlich.

Bei einer Enthaltung hat der Gemeinderat beschlossen, Komm.Pakt.Net den Zuschlag für den Bau des Backbone-Netzes im Rahmen der Generalübernehmerausschreibung zu erteilen. Zudem wurde beschlossen, für zusätzliche Kosten von 75 344 Euro im Zuge der Gesamtmaßnahme die Gebäude beider Straßenseiten mit Glasfaserhausanschlüssen zu versorgen. Nach Vorliegen der Förderzusage wird der Generalübernehmer mit der Erstellung der FTTB-Strukturplanung (Glasfaser bis zum Gebäude) nach dem Bundeskonzept beauftragt.

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