Ein hoher Sachschaden, nach ersten Polizeiangaben soll es eine halbe Million Euro sein, entstand am Donnerstag, 25. September, bei einem Wohnhausbrand in Fischbach am Sommerberg.
Nach bisherigem Erkenntnisstand zum Redaktionsschluss gab es keine Verletzten. Die dreiköpfige Familie, darunter auch eine hochschwangere Frau konnte das Wohnhaus rechtzeitig verlassen. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand nach Polizeiangaben das Haus schon so in Brand, dass man nur noch versuchen konnte, den Schaden zu begrenzen.
Gegen 16 Uhr mussten die Feuerwehr und Polizei in die Straße „Sommerberg“ ausrücken. Vor Ort kam es zu einem großen Aufgebot an Rettungskräften. Die Gesamtfeuerwehr Niedereschach war ebenso im Einsatz, wie die Feuerwehr aus Dauchingen und Villingen-Schwenningen. Von dort kam auch die angeforderte Drehleiter.
Vor Ort waren die Polizei, das DRK und der stellvertretende Kreisbrandmeister. Die Mitglieder der betroffenen Familie wurde während des laufenden Einsatzes und auch danach vom DRK betreut. Die Brandursache steht noch nicht fest.
Für die Vielzahl von Feuerwehr-, Rettungs- und Polizeifahrzeugen stellten die beengten Verkehrsverhältnisse am Sommerberg eine ganz besondere Herausforderung dar.
Die Feuerwehren, deren Wasserversorgung aus dem einige hundert Meter entfernten Bach und aus einem aus nahegelegen Hydrant stammte, hatte neben der eigentlichen Brandbekämpfung alle Hände voll zu tun, durch Riegelstellungen die benachbarten Gebäude vor dem Übergreifen der Flammen, die bereits aus dem Dachstuhl des Brandhauses schlugen, zu schützen.
Die Löscharbeiten und die Nachfolgearbeiten dauerten bei Redaktionsschluss immer noch an.