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Hausach "Was Hausach schultert, ist enorm"

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Über aktuelle Themen der Gemeinde diskutieren (von links) Hermann-Josef Keller, Grünen-Landtagsabgeordnete Sandra Boser, Wolfgang Hermann, Bernhard Kohmann, Brigitte Salzmann, Werner Gisler, Stefan Armbruster und Viktoria Malek. Foto: Beule Foto: Schwarzwälder Bote

Mit dem Schulbau und dem Kinzigtalbad schultere Hausach momentan enorme Bauprojekte, sagte Landtagsabgeordnete Sandra Boser. Bei ihrem Gemeindebesuch hat sich die Grünen-Politikerin über die aktuelle Projekte in Hausach informiert.

Hausach. Bürgermeister Wolfgang Hermann sowie einige Gemeinderäte und Mitarbeiter der Verwaltung diskutierten mit ihr im Rathaus Themen, die Hausach derzeit bewegen. Das Kinzigtalbad sei ein interkommunales Vorzeigeprojekt, so Hermann. Ursprünglich sei geplant gewesen, das Bad im Sommer kommenden Jahres zu eröffnen, wahrscheinlich werde es aber eher Herbst werden. "Da geht Qualität vor Schnelligkeit", so der Bürgermeister.

Die Zahlen zur Großbaustelle hatte Bauamtsleiter Hermann-Josef Keller parat. Das Hallenbad sei mittlerweile entkernt. In vielen Gewerken habe es im Vorfeld einen guten Wettbewerb bei den Ausschreibungen gegeben, berichtete er. "Wir hoffen, dass es so weitergeht". Die Stadt sei glücklich, dass viele Aufgabe an lokale Firmen vergeben wurden – auch in einer Größenordnung, die den heimischen Firmen gut tue, antwortete Hermann auf die Frage von Boser. "Ein Hallenbad, in dem die Kinder schwimmen lernen können, ist ein großer Vorteil", lobte sie das Bad.

Momentan sei man dabei, ein Betriebskonzept für das Kinzigtalbad zu erarbeiten, so Hermann. Jetzt schnaufe er aber erst einmal durch. "Im Freibad sind 82 Prozent der Aufträge ausgeschrieben, im Hallenbad 78 Prozent", sagte er. Es gebe zwar eine Kostenüberschreibung, aufs Gesamtprojekt bezogen sei sie aber absolut im Rahmen.

Auch der Schulbau an der Graf-Heinrich-Schule (GHS) war Thema. Eine besondere Herausforderung sei es, den Umbau während des laufenden Schulbetriebs zu stemmen. Er habe die Hoffnung, durch den Bau die Container so schnell wie möglich verschwinden könnten. "Die Schullandschaft im oberen Kinzigtal komplettiert sich damit", so Hermann.

Von Seiten der Politik wünsche er sich, dass der G 9-Modellcharakter am Gymnasium auslaufen könnte, sagte Stadtkämmerer Werner Gisler. Gleiches gelte für die Gemeinschaftsschule, fügte Gemeinderätin Brigitte Salzmann hinzu. "Mit dem, was wir investieren, brauchen wir die Sicherheit, das die Schulform bestehen bleibt", sagte sie. Die Gemeinschaftsschulen hätten eine große Akzeptanz, so Boser. Die Anmeldezahlen würden das deutlich zeigen. "Was Hausach momentan in Sachen Bauprojekten schultert, ist schon enorm", betonte Boser, "Und das wird auch von außen wahrgenommen."

Weitere Themen des Gesprächs im Rathaus waren unter anderem die Schülerbeförderung, der Breitbandausbau in den Außenbereichen sowie die Offenhaltung der Landschaft.

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