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Hausach Tunnel ist halbseitig wieder befahrbar

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Seit Tagen müssen sich die Autofahrer wegen der Tunnelsperrung durch Staus kämpfen. Foto: Reinhard Foto: Schwarzwälder Bote

Zumindest halbseitig wird der Sommerbergtunnel für dieses Wochenende wieder freigegeben. Den Grund für den Rohrbruch, welcher die Sperrung seit Dienstag erforderlich machte, muss das Landratsamt nun genauer untersuchen.

Hausach. Nach dem Bruch der Löschwasserleitung am vergangenen Dienstag wurde der Sommerbergtunnel am Freitagmittag wieder halbseitig von Gutach kommend in Richtung Offenburg für den Verkehr freigegeben. In der Gegenrichtung wurde der Verkehr durch die Ortsdurchfahrt Hausach umgeleitet.

"Seit Dienstagnacht haben wir mit Hochdruck daran gearbeitet, die schadhafte Wasserleitung zu reparieren, um den Tunnel baldmöglichst wieder freizugeben", wird Roland Gäßler, Leiter des für den Tunnelunterhalt zuständigen Straßenbauamts im Landratsamt (LRA) Ortenaukreis, in einer Pressemitteilung zitiert. Die Reparatur der Leitung und des durch den Rohrbruch entstandenen Schadens an der Fahrbahndecke sei wegen der Lage der Leitung in 1,40 Meter Tiefe sehr aufwendig gewesen.

"Leider hat sich auch herausgestellt, dass sich die Wasserleitung in einem schlechten Zustand befindet und von außen nach innen korrodiert, was bei einer Nutzungsdauer von 27 Jahren so nicht sein dürfte", fasste Gäßler zusammen. Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) als Baulastträger hat Boden- und Materialproben von der Leitung genommen und wird diese untersuchen lassen, um die Ursache herauszufinden.

Die Sperrung sorgte in den vergangenen Tagen für kilometerlange Staus und lange Wartezeiten. "Wir haben Verständnis für den Unmut bei Verkehrsteilnehmern und Anwohnern, die Sicherheit hat aber oberste Priorität.", sagt Gäßler dazu. "Aufgrund des Zustands der Wasserleitung ist der notwendige Brandschutz im Tunnel bei Normalbetrieb nicht mehr gegeben. Nach Abwägung aller Risiken haben wir zusammen mit dem Amt für Brand- und Katastrophenschutz, der Feuerwehr Hausach und der Stadt Hausach eine Lösung erarbeitet, die zumindest eine halbseitige Öffnung möglich macht." So hätten die Feuerwehren des Kinzigtals am Donnerstag eine provisorische Löschwasserleitung in Form von Schläuchen installiert. Diese wurden an einen Hydranten angeschlossen. Zusätzlich sei die Alarm- und Ausrückeordnung (AAO) der Feuerwehr im Brandfall angepasst und ergänzt worden.

Damit der Tunnel wieder komplett in Betrieb gehen kann, muss im Osten ein zusätzlicher Löschwassertank installiert werden. Diesen hat das LRA laut Gabriele Schindler von der Pressestelle gestern bestellt. Er wird momentan für den Einsatz vorbereitet. Straßenbauamt und RP planen parallel dazu das weitere Vorgehen in Bezug auf eine dauerhafte und sichere Sanierung der Löschwasserversorgung.

Das Gerücht, dass der Tunnel sechs Monate lang nur halbseitig befahrbar sein wird, widersprach LRA-Pressereferentin Gabriele Schindler auf Anfrage des Schwarzwälder Boten. "Ein halbes Jahr ist weit entfernt von dem Zeitrahmen, mit dem wir rechnen", so Schindler. "Der Löschtank ist das Provisorium für den Brandschutz, das es uns ermöglichen soll, den Sommerbergtunnel ganz zu öffnen. Wir sind zuversichtlich, dass er in der kommenden Woche eintreffen wird", so Schindler. Sobald dies der Fall ist, könne der Sommerbergtunnel komplett geöffnet werden. Der Zeitplan für die Reparaturen an der Löschwasserleitung sehe nichtsdestotrotz natürlich anders aus.

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