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Hausach Rettung einer Geburtstagsgesellschaft

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Über Funk wurde die Drehleiter angefordert, so dass über das Gebäudedach ebenfalls Personen gerettet werden konnten Foto: Dorn Foto: Schwarzwälder Bote

Keine 48 Stunden hatten die "Drehbuchautoren" Kevin Dietzig, Björn Finkbeiner und Christian Armbruster Zeit, das Szenario für die alljährliche Herbstübung der Hausacher Feuerwehr umzuschreiben. Die Tunnelsperrung erforderte ein Umplanen.

Hausach. Als am Donnerstag die Entscheidung fiel, den Hausacher Sommerbergtunnel weiterhin halbseitig zu sperren, war die für die Zuschauer schöne Location des Streit-Gebäudes mit zahlreichen Personenrettungen via Drehleiter passé und es musste auf die Schnelle ein Ersatz her. Diesen fand das Trio Kevin Dietzig, Björn Finkbeiner und Christian Armbruster mit dem Gelände der Firma Gerüstbau-Baumann quasi vor der Haustür.

Ein Brandherd mit starker Rauchentwicklung schloss eine Kindergeburtstagsgesellschaft und ein Betriebsrentner-Trio ein und machte den Einsatz der Atemschutzträger erforderlich. Einsatzleiter Adrian Stirm forderte über Funk die Drehleiter an, so dass über das Gebäudedach ebenfalls Personen gerettet werden konnten. Tapfer vertrauten sich die Mitglieder der Jugendfeuerwehr ihren Kameraden an der Drehleiter an. Kommandant Sebastian Holloway und Timo Letzeisen vom DRK Hausach kommentierten am Mikrofon die Übung für die zahlreichen Zuschauer.

Am und im neuen Einsatzleitwagen (ELW) liefern die Fäden zusammen, akribisch wurde jede gerettete Person mittels Strichliste erfasst. Zum Ende der Übung musste auch noch ein Atemschutzträger gerettet werden, dessen Sauerstoffvorräte auf dem Rückweg durch das Gebäude aufgebraucht waren.

Akustische Warner leiteten die Kameraden zu dem Verunglückten. Auch bei dieser Rettung klappte die Kommunikation und Koordination zwischen Feuerwehr und DRK perfekt.

Einzig das Wetter wollte nicht so recht mitspielen und so mussten die Hausacher Feuerwehrkameraden auf den abschließenden Tusch durch ihre musikalische Abteilung verzichten.

Wegen eins wasserrohrbruchs war der Hausacher Sommerbergtunnel am Dienstag vor der Übung geschlossen worden. Wie lange die Reparaturmaßnahmen dauern würden, war bis Donnerstag nicht bekannt. Da es bereits der zweite Rohrbruch innerhalb kurzer Zeit iwar, vermutete das zuständige Landratsamt ein schwerwiegenders Problem und wollte den Bruch genauer untersuchen. Am Donnerstag wurde bekannt, dass der Tunnel am Wochenende nur halbseitige freigegeben werden konnte (wir haben berichtet).

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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