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Hausach "Kleinkindbereich ist ein Glanzstück"

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Hochkonzentration beim Programmieren des Fernzugriffs Foto: Schwarzwälder Bote

Wer jetzt die Kinzigtalbad-Baustelle betritt, braucht nicht mehr viel Fantasie, um sich das fertige Bad vorzustellen. Der Großteil der Arbeiten ist erledigt, viele Möbel sind schon da und die Innenausstattung ist auch fast fertig.

Hausach. Im Foyer hat das Meiste schon deutliche Formen angenommen.

Durchdachter Eingangsbereich: Die Theke steht bereits, sie ist durch einen Durchgang mit dem Kiosk verbunden. Durch ein Fenster können die Gäste für den Sommerbetrieb bedient werden. "Der Besucher selbst entscheidet, ob er einen der 230 Spinde im Hallenbad braucht, um seine Werstsachen sicher wegzuschließen, oder ob er direkt in die Außenanlage geht", erklärt Schwimmmeister Michael Hug. Im Inneren gewährt eine Glasscheibe neben der Theke einen Blick auf den Badebetrieb. Es gibt im Foyer zwei Toiletten, die für Jeden zugänglich sind. "Wer zum Beispiel auf einer Wanderung hier vorbei kommt, kann sie nutzen", führt Hug aus. Es fehlten noch das Drehkreuz, die Sitzmöbel, der Kassenautomat und der Nachzahlautomat. "Man kann an der Theke zahlen oder am Automaten. Die Preise sind zeittariflich. Wer länger bleibt als er bezahlt hat, den lässt das Drehkreuz nur raus, wenn er am Nachzahlautomaten den entsprechenden Betrag begleicht", so Hug.

Umkleidewände liegen schon bereit: Weiter führt der Weg zu den Umkleiden. Von diesen ist allerdings noch nicht viel zu sehen. Trennwände und Türen liegen aber schon auf Paletten bereit. Mitarbeiter der Firma Schäfer sind schon dabei, deren Aufbau zu organisieren. Die meisten Wände sind in dem zarten Grünton gehalten, der schon das Foyer beherrschte. "Die Farbe ist als ›Avocado‹ deklariert. Wir haben uns im Bad für ein durchgängiges Farbsystem aus Avocado und Holzoptik entschieden", erklärt Hug. Die LED-Beleuchtung funktioniert bereits und auch die Rauchmelder sind voll einsatzfähig. "Die Brandschutzabnahme ist für Ende des Monats geplant", sagt Hug.

Sauna ist schon einsatzbereit: Während der Sauna-Ruhebereich momentan noch als Besprechungszimmerfür genutzt wird, ist in ansonsten schon fast alles fertig. Nur im Saunagarten wird noch fleißig gewerkelt. Die Landschaftsbauer haben bereits einen Sichtschutz-Wall aufgeschüttet, der noch bepflanzt werden soll. Einsatzbereit ist schon die finnische Sauna. Bis zu 90 Grad kann diese heiß werden, das für die Bänke verwendete Holz ist aus Zirbe, dessen ätherischen Öle eine beruhigende Wirkung haben sollen. Das Tepidarium ist die zweite Sauna. Sie wird bis zu 60 Grad heiß, hat aber eine höhere Luftfeuchtigkeit als die finnische Sauna. Der Clou hier: Sie hat eine Farbwechselanlage.

Die Technik lässt sich von überall steuern: Ob Sauna, Filter oder Beleuchtung – die Technik ist generell so eingerichtet, dass sie von jedem PC im Bad steuerbar ist. Auch via Smartphone lässt sich vieles regeln. Im Serverraum wird derzeit der Fernzugriff programmiert. Die Lautsprecheranlage ist bereits installiert. Je zwei Stück sorgen in den Räumen dafür, dass, auch wenn einer von beiden ausfällt, wichtige Meldungen, zum Beispiel im Brandfall, durchgegeben werden können. Die Anlage wurde am gestrigen Freitag reguliert; für die Hallen wurde von einer Fachfirma ein Schallkonzept erstellt, damit Durchsagen in jedem Winkel verstanden werden können.

Komfort für Menschen mit Behinderungen: Wer im Rollstuhl sitzt, kann einen badeigenen bekommen, denn: "Damit kein Straßenschmutz ins Bad kommt, muss ein sauberer Rollstuhl verwendet werden. Deswegen haben wir eigene vorrätig", so Hug. Außerdem gibt es geschlechtsunabhängige Familienduschen, so dass ein Ehepartner seinem eingeschränkten Mann oder Frau beim Duschen und Umziehen helfen kann. Aber natürlich ist auch eine Behindertendusche und -WC vorhanden. Für das Schwimmerbecken gibt es einen behindertengerechten Ein- und Ausstieg. Für die Sanitäranlagen wurden grundsätzlich Produkte von Hansgrohe verwendet. "Was geht, versuchen wir aus der Region zu bekommen", erklärt Hug. Sogar das Toilettenpapier wird regional bezogen werden: Es kommt von Leber Hygiene aus Hornberg.

Kinderbereich als Highlight der Beckenlandschaft: Die Becken in der großen Badhalle sind bis auf das Schwimmerbecken noch leer. "Aber wir sind eigentlich so weit, dass wir sie befüllen können", sagt der Schwimmmeister. Das Wohlfühlbecken mit Massagedüsen, das Schwimmerbecken, das 1,30 Meter tiefe Kursbecken und der Kinderbereich sind fertig gefliest und auch sonst einsatzbereit. Besonders stolz ist Hug auf das Kinderplanschbecken. "Das ist ein Glanzstück", findet er. und er hat recht: Mit seinen blauen Fliesen, den Attraktionen und der Elefantenrutsche ergibt es ein schönes, stimmiges Bild. Praktisch sei auch, so Hug, dass der Kleinkindbereich sowie das Kursbecken, in dem sich ältere Kinder austoben können sowie der Spielplatz im Außenbereich in unmittelbarer Nachbarschaft befinden. "So haben die, die am meisten Zeug schleppen müssen, nämlich die Familien, die kürzesten Wege", erklärt er.

In der Sitzung des Zweckverbands Kinzigtalbad am kommenden Mittwoch, 29. Januar, geht es unter anderem um die Bestimmung des Kioskbetreibers. Es gibt drei Interessenten. Auch für andere Bereiche des Badbetriebs werden noch Fachkräfte gesucht. Die Eröffnung des Kinzitalbads ist nach dem Probebetrieb für März geplant.

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