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Hausach Kein Haken, aber schöne Ausblicke

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Das Springerbecken fand bereits am Montag bei Jugendlichen guten Anklang (linkes Bild). der Kleinkindbereich ist liebevoll gestaltet (rechtes, oberes Bild). Das Erholungsbecken ist mit seinem Blick nach draußen ein Höhepunkt.Fotos: Reinhard Foto: Schwarzwälder Bote

Nach einem langen steinigen Weg, der geprägt war von Diskussionen über Kosten, Bahnlängen und Beckengrößen, hat seit gestern, Montag, hat das Kinzigtalbad geöffnet. Der Schwabo hat die Angebote getestet.

Hausach. Während der Planungsphase hatten die Beteiligten aufgrund explodierender Kosten von einigen Vorhaben und Ideen Abstand nehmen müssen. Versprochen wurde trotzdem ein Bad, das allen Ansprüchen nach Spaß, Erholung und Familienfreundlichkeit gerecht wird. Der Schwarzwälder Bote hat die Anlage unter die Lupe genommen. Online-Buchung: Wegen der Corona-Pandemie dürfen momentan pro Tag nur 1000 Personen das Kinzigtalbad besuchen. 500 Tickets gibt es für die Zeit von 9 bis 14 und weitere 500 von 15 bis 20 Uhr. Sie müssen im Vorfeld unter www.kinzigtalbad-ortenau.de online gebucht werden – mindestens einen Tag im Vorfeld. Auf einem Kalender ist einfach der gewünschte Termin auszuwählen, der Tarif und die Anzahl der Karten. Neben Angaben zur eigenen Person muss jeder Besucher versichern, dass er keine Corona-Symptome aufweist. Dann muss man nur noch die Reservierung ausdrucken oder auf dem Handy speichern und mitbringen. Die Reservierung ist für Menschen mit Computererfahrung leicht zu händeln.

Sportfaktor: Vielen Hausachern fiel es schwer, sich von den 50-Meter-Bahnen des alten Freibads zu verabschieden. Die Bahnen der beiden Schwimmerbecken im Frei- und Hallenbad sind jeweils 25 Meter lang. Für mäßig bis ungeübte Schwimmer ist das ausreichend, schnelle Schwimmer haben rasch den Rand erreicht und müssen wenden. Andererseits sind in den meisten anderen Schwimmbädern die Bahnen ebenfalls "nur" 25 Meter lang. Neben Schwimmen bietet das Kinzigtalbad auch einen Beachvolleyball- und einen Bolzplatz an. Möglichkeiten, sich auszupowern gibt es also genügend.

Erholungs- und Wellnessfaktor: Außer den Schwimmerbecken ist eigentlich jedes Becken mit einem Sprudler oder Nackenduschen ausgestattet. Damit soll gerade mit Hinblick auf den Tourismus dem Trend zur Wellness Rechnung getragen werden – und das Konzept geht auf. Vor allem das Erholungsbecken im Innenbereich ist inklusive Massagedüsen, Unterwasserscheinwerfern und dem wunderschönen Blick nach draußen ein Höhepunkt.

Spaßfaktor: Gerade Kinder und Jugendliche werden im Kinzigtalbad genug Abwechslung finden. Die Wellenrutsche – die, wie Bürgermeister Wolfgang Hermann bei der Eröffnung betonte, sogar höher ist als die in Hornberg – bereitet auch Erwachsenen großen Spaß. Kleine Kinder dürften vom Spielplatz und dem Wasserspielbereich des Freibads begeistert sein. Hier gibt es jede Menge Möglichkeiten zum Toben und Planschen. Ein Pluspunkt: Der Belag ist der gleiche wie der, der bei Tartanbahnen verwendet wird. Dadurch wird das Risiko, auszurutschen, vermindert. Der Kleinkindbereich des Hallenbads ist nicht ganz so abwechslungsreich, dafür sehr liebevoll gestaltet.

Infrastruktur: Beim Eintritt bekommt jeder Besucher in Armband, das die Drehkreuze zum Betreten und Verlassen des Bads aktiviert. Es gibt genügend abschließbare Fächer für Wertsachen und Kleider. Hier funktioniert das Abschließen allerdings auf die altmodische Methode. Eine Münze als Pfand beschert einem ein zweites Armband. Schade, dass das Eintrittsband nicht auch für die Schränke und Fächer verwendet werden kann. Sowohl im Innen- als auch im Außenbereich gibt es ausreichend Duschen. Ärgerlich ist allerdings, dass es in den Duschen im Freibad keinen einzigen Kleiderhaken gibt.

Familienfreundlichkeit: Den Planern war wichtig, dass Familien keine langen Wege zurücklegen müssen. So befinden sich der Kiosk, die Toiletten, der Spielplatz, der Wasserspielbereich und der Wickelraum gleich im Eingangsbereich.

Personal: Das Personal ist in seinen blauen Kinzigtalbad-Shirts schnell zu finden. Es ist immer ein Mitarbeiter im Blickfeld. Auf Anfragen reagieren die Mitarbeiter durchweg freundlich und offen.

Wegen der Pandemie ist die Zahl der Schwimmer in den einzelnen Becken abhängig von deren Größe begrenzt. Die Besucher sollen durch einen getrennten Ein- und Ausgang so gelenkt werden, dass keine Ansammlungen entstehen. Zwar weist ein Schild auf diesen Umstand hin, aber es kommt trotzdem vor, dass sich der eine oder andere in die falsche Richtung bewegt. Das Hallenbad soll außerdem nur zum Schwimmen genutzt werden. Die installierten Föhne sollten möglichst nicht genutzt werden. Und natürlich gelten die üblichen Abstandsregeln. Gestern hielten sich die meisten Besucher an diese.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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