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Hausach/Hornberg Gottesdienste finden wieder statt

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Blaue Absperrbänder sorgen in St. Mauritius dafür, dass nur jede dritte Kirchenbank besetzt werden kann. Foto: Störr

Hausach/Hornberg - In der Seelsorgeeinheit Hausach-Hornberg wird jetzt wieder Gottesdienst mit den Gläubigen gefeiert. Mit erheblichen Einschränkungen und nach telefonischer Anmeldung findet die Messe im Wechsel zwischen Hausach und Hornberg statt. 

Beginn ist jeweils sonntags um 10.15 Uhr.

Newsblog zur Ausbreitung des Coronavirus in der Region

Beim Betreten der Hausacher St. Mauritius-Kirche fallen die blauen Absperrbänder gleich ins Auge, die den Zugang lediglich in jede dritte Bankreihe gewähren. Pfeile auf dem Boden markieren die Laufwege, Friedenstauben weisen den Sitzplatz in der Bank. "So ist gewährleistet, dass zwischen einzelnen Personen der vorgegebene Abstand von zwei Metern in jede Richtung gewährleistet ist", erklärt Luitgard Buchholz. Sie ist Hygiene-Beauftragte für die Hausacher Kirche und setzt die Vorschriften der Erzdiözese um.

So bleiben die Weihwasser-Becken bis auf weiteres leer, die Hände müssen beim Betreten der Kirche desinfiziert werden und es wird das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung empfohlen. "Rein rechnerisch haben wir für 45 Personen Platz, allerdings kann die Zahl der Gottesdienstbesucher in Abhängigkeit der Familienkonstellation auch variieren", verweist die Hygienebeauftragte auf die Notwendigkeit der telefonischen Anmeldung. Beim spontanen Messebesuch müsse damit gerechnet werden, dass kein Platz mehr frei ist – obwohl die Kirche nur zu einem Bruchteil mit Gläubigen besetzt ist. "Wir haben uns das Konzept gut überlegt, um Gläubige über 60 und Personen aus Risikogruppen besonders zu schützen", betont sie.

Mit Mehrarbeit verbunden

Für die Hygiene-Beauftragte und das Helferteam ist jeder Gottesdienst mit Mehrarbeit verbunden. Vor und nach jeder Messe muss alles desinfiziert werden, was berührt werden kann.

Doch trotz aller Änderungen und Neuerungen erlebte Monika Tschersich den ersten Gottesdienst sehr festlich, abwechslungsreich und mit einer sehr guten Predigt. "Clemens Burkhardt an der Orgel und Niklas Schmider an der Trompete haben hervorragend harmoniert, auch den Wechsel im Gesang zwischen Pfarrer Nobs und Kantor Klaus Maier fand ich gelungen", erklärt die Gottesdienst-Besucherin. Der Text-Wechsel zwischen Gemeindereferentin Katharina Gerth und dem Pfarrer habe ihr gut gefallen. "Das macht Lust auf Gottesdienste der etwas anderen Art in Corona-Zeiten", bilanziert Monika Tschersich.

Gemeindereferentin Katharina Gerth fand es ungewohnt, dass die Kirche voll besetzt war – und trotzdem nur wenige Gläubige da waren. Nachdem Mitte März das kirchliche Leben auf Eis gelegt wurde, sei versucht worden, telefonisch den Kontakt zu den Gläubigen zu halten. Doch gerade bei den Ministranten und Erstkommunion-Kindern sei es schwierig gewesen. Zur Erstkommunion gebe es seitens der Diözese noch keine klare Regelung.

Neue Medien sollen genutzt werden

Jetzt sollen die neuen Medien ein Stück weit dazu genutzt werden, den Kontakt zu halten und den Zusammenhalt zu fördern. Wer sich für den Gottesdienst am Sonntag, 21. Juni, noch anmelden möchte, meldet sich am heutigen Freitag bis elf Uhr unter Telefon 07831/96 69 90.

Die konstituierende Sitzung des neuen Pfarrgemeinderats findet am Mittwoch, 1. Juli, ab 19 Uhr im katholischen Pfarrheim in Hausach statt. Aufgrund der Corona-Pandemie konnten die am 5. April 2020 gewählten Gremiumsmitglieder ihre Arbeit bisher noch nicht aufnehmen. Die neuen Pfarrgemeinderäte sind für Hausach: Luitgard Buchholz, Hubert Maier, Monika Tschersich, Beatrix Wurster, Ludwig Harter und Annette Kniep Für Gutach: Britta Uhl und Jan Turobin Für Hornberg: Alfredo Sanchez Casado, Uwe Faller, Sandra Martan und Konrad Kaltenbach Für Niederwasser: Petra Feiertag und Iris Gißler

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