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Hausach "Gemeinschaftsschule nicht in Gefahr"

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Konrektor Stefan Zechmeister erläutert Marion Gentges das Konzept der Gemeinschaftsschule. Foto: Kleinberger Foto: Schwarzwälder-Bote

Hausach - "Es ist beeindruckend, wie viel Eigeninitiative und Engagement Sie in diese Schule stecken", lobte Gentges gestern das Leitungsteam der Gemeinschaftsschule Hausach-Wolfach.

Rektorin Simone Giesler und Konrektor Stefan Zechmeister hatten sich Zeit genommen, um der CDU-Landtagskandidatin das Konzept der hiesigen Gemeinschaftsschule zu erläutern. Materialen, Lehrpläne und Organisationsmaterial wie das "Wanderbuch", in dem unter anderem der Lernfortschritt eines Schülers festgehalten wird, hat die Schule selbst erarbeitet – unter Federführung von Giesler und Zechmeister.

Umsonst haben sie sich die Mühe nicht gemacht. Am Rande des Gesprächs erklärte Gentges, bestehende Gemeinschaftsschul-Standorte seien nicht in Gefahr. Ein Vorteil für Hausach, denn "hier sind Sie frei, zu entscheiden, auf welche Schule Ihr Kind gehen soll. Es ist alles erreichbar", sagte Gentges.

Die Klassen lernen nach Lehrplan, die Schüler können aber ihrem individuellen Kenntnisstand entsprechend in drei verschiedenen Leistungsstufen arbeiten. Diese, machten Zechmeister und Giesler klar, können jederzeit gewechselt werden. "Beim Einstieg in ein Thema wird mit der Klasse eine gemeinsame Basis hergestellt", erklärte Zechmeister. "Später geht es dann den Leistungsstufen entsprechend in Kleingruppen weiter." Die Möglichkeit, innerhalb einer Klasse auf verschiedene Lernniveaus eingehen zu können, bezeichnete Giesler als "das größte Plus" der Gemeinschaftsschule.

Für diese gibt es ein verbindliches Ganztagsangebot. Gentges’ Frage, ob die Schüler zusätzlich noch Hausaufgaben zu bewältigen hätten, verneinte die Rektorin. Vokabeln und Lernen für die Lernnachweise seien eine Ausnahme, aber das wüssten alle Beteiligten von Anfang an.

Mit der Veränderung der Schulform ändern sich auch Ansprüche an die Klassenräume. Das Leiterteam führte Gentges, Hausachs Bürgermeister Manfred Wöhrle und Werner Kadel, Vorsitzender des CDU-Ortsverbands Hausach, durch die Schule: Größere Räume für "Inputs", bei denen die ganze Klasse zusammenkommt, kleinere für verschiedene Zwecke wie Gruppen- oder Stillarbeit. "Mit dem alten Raumbedarf kommen wir nicht hin", so Zechmeister.

Im vorangegangenen Gespräch im Rathaus informierte sich die CDU-Landtagskandidatin über Kernthemen, die Hausach derzeit bewegen. Neben Wöhrle und Kadel war Stadträtin Melanie Keller (CDU) anwesend, als zunächst die B 33 diskutiert wurde. "Die Situation in Haslach bereitet uns erhebliche Nachteile", erklärte Wöhrle. Dass sie sich für die umliegenden Gemeinden drängender darstellt als für Haslach selbst, darüber herrschte Einigkeit. "Da ist man in der Verantwortung für die Region", so Gentges: "Man muss sich verständigen."

Region muss attraktiver werden

Der demografische Wandel bereitet auch Hausach Sorgen. Die fachärztliche Versorgung sei derzeit zwar gut, in fünf bis zehn Jahren könne das aber schon anders aussehen, mahnte Kadel. Man müsse sich als Gemeinde attraktiv machen, um Ärzte, aber auch Arbeitgeber in die Region zu holen, sagte Wöhrle. So sei beispielsweise der interkommunale Wasserpark, der in Hausach entsteht, eine "Maßnahme für die Region". Auch die breit aufgestellte Schullandschaft, Kulturangebote wie der Leselenz und letztlich auch Verkehrserschließung, Landschaftspflege und die Gewährleistung der Nahversorgung seien wichtig für die Attraktivität. Wöhrle erklärte, an welchen Stellen Hausach Unterstützung durch das Land gebrauchen könnte. "Wir haben eine schöne Region – an der Attraktivität arbeiten wir", stellte Gentges fest.

 
 

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Charlotte Reinhard

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