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Hausach Eckart von Hirschhausen besucht "Gesundes Kinzigtal"

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Von Hirschhausen machte ein Selfie mit einem der Trainierenden. "Das setze ich auf Facebook mit dem Text ›Guckt mal, liebe Kinder, die Weihnachtsmann muss trainieren, so schwer sind eure Geschenke geworden‹", scherzte er. Tanja Schillinger (rechts), die Verantwortliche für die Öffentlichkeitsarbeit von "Gesundes Kinzigtal", konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Foto: Reinhard

Hausach - Dass Eckart von Hirschhausen nicht nur Kabarettist und Moderator, sondern auch Mediziner ist, der sich für Innovationen zum Wohl der Menschen interessiert, hat er am Mittwoch in Hausach gezeigt. Er besuchte "Gesundes Kinzigtal".

Das Team in der Gesundheitswelt war am Mittwochnachmittag in heller Aufregung. Und das nicht ohne Grund: Der bekannte Kabarettist, Moderator und Schriftsteller Eckart von Hirschhausen hatte seinen Besuch angekündigt, um wie er selbst sagte "die Praxis der Prävention" kennen zu lernen. Bei einem Ärztekongress hatte ihm jemand von "Gesundes Kinzigtal" berichtet. Von Hirschhausen wurde daraufhin so neugierig, dass er das Netzwerk und dessen Akteure persönlich kennen lernen wollte.

Mitarbeiter von "Gesundes Kinzigtal" holten den Kabarettisten, der am Abend in Offenburg sein neues Programm "Endlich" zum Besten geben würde, in Baden-Baden mit dem Auto ab. Weit kam er nach seiner Ankunft in Hausach allerdings nicht. Vom Parkplatz bis zur Tür der Gesundheitswelt sind es nur wenige Meter, aber kaum hatte er den Wagen verlassen, hatten einige Passanten ihn schon erkannt. Freundlich und geduldig beantwortete von Hirschhausen die Fragen der Hausacher, bevor er dann endlich seinen Fuß in die Gesundheitswelt setzen konnte.

Passanten erkennen von Hirschhausen sofort

"Ich interessiere mich für Modelle, die Menschen gesund halten", erklärte von Hirschhausen den Grund seines Besuchs und ließ sich dann von den Mitarbeitern die Räume des Gesundheitswelt zeigen.

Gerade die Trainingswelt, in der Menschen ganz unterschiedlichen Alters ihr Workout absolvierten, ließ er sich ganz genau erklären. Und er ließ es sich nehmen, einige der Geräte selbst auszuprobieren – unter fachkundiger Anleitung von Trainer Patrik Bothor, versteht sich.

Doch nicht nur die interessierten den Entertainer, sondern auch die Menschen, die sie bedienten. So sprach von Hirschhausen die Trainierenden an, fragte nach ihrer Motivation, regelmäßig in die Gesundheitswelt zu kommen, und inwiefern sich der Sport positiv auf ihr Leben ausgewirkt habe.

Der in Berlin wohnende Kabarettist überraschte dann auch mit seinen Kenntnissen über die Region. Als Kind habe er viel Zeit bei seiner Großmutter in Freudenstadt verbracht. So kenne er auch den Schwarzwälder Boten. "Mit dieser Zeitung bin ich quasi aufgewachsen", verriet er im Gespräch mit dem Schwabo.

Brezel dient als bestes Beispiel

Aus seiner Kindheit kannte er auch die Butterbrezeln, die ihm nach dem Rundgang beim Gespräch mit den Akteuren von "Gesundes Kinzigtal" serviert wurden. "Sie sind das perfekte Beispiel dafür, wie etwas alle paar Jahre wegen etwas anderem für ungesund erklärt wird", meinte er, während er sie sich schmecken ließ. "Zuerst war die Butter gefährlich, man sollte lieber Margarine essen. Dann erkannte man, dass die gehärteten Fettsäuren darin auch nicht das Wahre sind. Schließlich war das Weißmehl ungesund und daraufhin das Salz. Das hat zur Folge, dass man etwas, was man früher mit Genuss gegessen hat, nur noch mit schlechtem Gewissen konsumiert. Aber man isst es trotzdem. Nur die Freude daran ist kaputt."

In Bezug auf sein neues Buch "Die bessere Hälfte: Worauf wir uns mitten im Leben freuen können" erklärte er, dass die Menschen heutzutage doch froh darüber sein könnten, dass sie immer älter werden. "Das ist doch ein Traum der Menschheit. Bleibt nur die Frage, wann wir aufhören zu jammern und die Leute mit Freude älter bekommen", meinte von Hirschhausen. "Was Menschen glücklich macht, ist es, sozial eingebunden zu sein und beweglich zu bleiben." An dieser Stelle kam "Gesundes Kinzigtal" ins Spiel.

"Auch wir haben lange Zeit über die Bedingungen in der Gesundheitsversorgung gejammert, aber irgendwann wollten wir was unternehmen", berichtete Martin Wetzel, Arzt und Vorsitzender des Medizinischen Qualitätsverbands (MQNK), der Gesellschafter von "Gesundes Kinzigtal" ist. Die Frage seitens von Hirschhausens, warum das Netzwerk noch nicht überall Schule gemacht hat, war für die Verantwortlichen nicht so leicht zu beantworten. Geschäftsführer Alexander Pimperl meinte: " Es ist ein komplexes Model und der Veränderungsdruck im System ist nicht vorhanden. Da läuft man gegen Wände, wenn man nicht in die Prüfungsregularien passt."

Ihre Redaktion vor Ort Hausach

Charlotte Reinhard

Fax: 07832 9752-15

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