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Hausach Drei Abiturienten erreichen die 1,0

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Die Abiturienten nahmen zahlreiche Preise entgegen. Foto: Dorn Foto: Schwarzwälder Bote

Einem außergewöhnlich guten Abiturjahrgang hat Rektor Michael Fritz in seiner letzten Rede in der Hausacher Stadthalle zur bestandenen Reifeprüfung gratuliert. Gleich dreimal wurde die Traumnote 1,0 erreicht.

Hausach. Weitere neun Abiturienten schafften ein Abi mit einem Schnitt von 1,4 oder besser.

Eröffnet wurde die Gala von den Schülerinnen aus dem vierstündigen Neigungskurs Musik, die mit ihren "Boomwhackers" (harmonisch aufeinander abgestimmte verschieden lange Kunststoffröhren) den Abba-Klassiker "Mamma mia" auf eine ganz neue Art zu interpretieren wussten.

Fritz nutzte seine letzte Abiturrede zu gleichermaßen interessanten wie nachdenklichen Einblicken in das System "Schule". Mit dem Einzug von Sachkompetenz, Handlungskompetenz, Methodenkompetenz und Orientierungskompetenz in die neuen Bildungspläne sei der (junge) Mensch vom Subjekt zum Objekt degradiert worden. Wer kompetent sei, dem unterliefen keine Fehler. Unter eben diesem Anspruch, keine Fehler machen zu dürfen, hätten sich manche Schüler sehr unter Druck gesetzt und das Ächzen unter dieser Last war bis ins Direktionszimmer zu vernehmen. Auch würden Fehler in der digitalen Welt inzwischen sofort registriert, dabei gehörten Fehler doch zum gelingenden Leben dazu. "Akzeptieren", "nicht aufgeben", "an sich selbst glauben", "Kompromisse eingehen" seien als Qualitäten auf dem weiteren Lebensweg jetzt gefragt.

Der Gesamtschnitt aller 72 RGG-Abiturienten liegt mit 2,1 deutlich über dem langjährigen Landesschnitt. Etwas mehr als jeder dritte Abiturient schaffte ein Abitur mit einer Eins vor dem Komma. Im "Rennen" um den Rang des Schulbesten kam es zwischen Aaron Jehle und Emil Schätzle zu einem "Foto-Finish", das Schätzle mit 851 zu 850 Abiturpunkten für sich entschied. Zu den beiden gesellte sich noch Charlotte Pineau, die ebenfalls die Traumnote 1,0 erreichte.

Im Anschluss an die Preisverleihung bedachten die Moderatoren Emil Schätzle und Lea Heinsius dann auch den sichtlich überraschten Schulleiter mit einem Präsent für die Arbeit an der Spitze der Organisation RGG.

Bürgermeister Wolfgang Hermann, dem traditionell am Abi-Ball "nur" die Rolle des Laudators für die treuen Chorsänger zukommt, sparte nicht am Lob für den außergewöhnlichen Jahrgang. Dass Emil Schätzle auch noch im Schulchor singe, sei ja wohl die beste Werbung. Als Bauherr diverser "Bildungsbaustellen" auf dem Hausacher Schulcampus bezeichnete Hermann das Abitur als das "Fundament" für das künftige Leben. Jetzt müssten die jungen Erwachsenen ihren eigenen Weg finden und gehen. Dass diese Wegfindung allerdings nicht so einfach sein wird, zeigte der Blick auf die individuellen Zukunftspläne, bekannte doch ein Fünftel des Jahrgangs, sich noch nicht für ein bestimmtes Studium oder eine Ausbildung entschieden zu haben. Zur hörbaren Freude der Mathe- und Physiklehrer oben auf der Empore rangierte bei den schon wild für ein Studium Entschlossenen der Komplex Mathematik/Physik/Elektrotechnik/Maschinenbau auf dem ersten Rang.

Erfreulicherweise scheint die "Fridays for Future"-Diskussion nicht an allen Abiturienten spurlos vorbeigegangen zu sein: Wo früher fast durch die Bank der Trip nach Australien und Co. auf der Agenda stand, tut es jetzt zaghaft auch schon einmal das Interrail-Ticket für den Trip durch Europa.

Preis für das beste Zeugnis, gestiftet von der Volksbank Mittlerer Schwarzwald: Emil Schätzle (1,0)

Preis für sehr gute Leistungen (Abi-Schnitt 1,4 oder besser) : Aaron Jehle (1,0), Charlotte Pineau (1,0), Sarah Wörner (1,1), Elena Rißler (1,2), Sascha Sprikut (1,2), Leon Ahner (1,3), Jonas Gebele (1,3), Angelina Häringer (1,3), Judith Himmelsbach (1,3), Jannis Brudy (1,4), Clara Schondelmaier (1,4)

Scheffelpreis im Fach Deutsch: Sarah Wörner

Franz-Schnabel-Gedächtnismedaille in Geschichte: Sascha Sprikut

Fachpreis Französisch: Charlotte Pineau Fachpreis Englisch: Sascha Sprikut und Sarah Wörner

Fachpreis Mathematik: Aaron Jehle und Emil Schätzle

Ferry-Porsche-Preis für Mathematik und Naturwissenschaften: Aaron Jehle

Fachpreis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft: Jonas Gebele

Fachpreis der Gesellschaft Deutscher Chemiker: Emil Schätzle

Fachpreis Biologie: Lilian Wolff Fachpreis Musik: Charlotte Ludwig und Charlotte Pineau

Schulband: Annalena Meßmer und Leia Schilli

Maul-Medaille im Fach Sport: Simon Bühler

Technik-Team: Mirko Blum, David Rall

Big-Band: Charlotte Ludwig, Marc Schätzle, Niklas Summ

Jahrelange Treue zum Schulchor: Lara Armbruster, Jana Baier, Mona Franz, Lea Heinsius, Charlotte Pineau, Emil Schätzle, Sarah Wörner

Die 72 Abiturienten:

Aus Biberach: Katarina Bortfeld und Emil Schätzle; aus Fischerbach: Alexander Braun, Clara Schondelmaier und Niklas Summ (Fischerbach); aus Gutach: Jule Albrecht, Mirko Blum, Jonas Gebele, Lukas Götz, und David Rall; aus Haslach: Mark Bork, Jannis Brudy, Marius Deblitz, Philipp Eitel, Anna Hupfer, Mirjana Karamanolev, Marc Schätzle, Lea Vetter, Celine Vollmer, Madleen Willmann und Maximilian Wussler; aus Hausach: Jana Baier, Mona Franz, Sarah Hauser, Nadja Höllstern, Jette Kern, Dennis Lehmann, Tom Mantel, Annalena Model, Nina Moser, Tom Mosmann, Emre Piskin, Vera Reiner, Liam Ressel, Moritz Schätzle, Sascha Sprikut und Lillian Wolff; aus Hofstetten: Angelina Häringer, Mara Neumaier und Elena Rißler; aus Mühlenbach: Robin Gebauer und Jang Feng Jiang; aus Oberwolfach: Carolin Dieterle, Linda Holasek und Anna Pautsch; aus Schenkenzell: Fabian Bailer und Aaron Jehle; aus Schiltach: Simon Bühler, Lea Heinsius, Celine Kreuzer, David Lenk, Lisanne Leonhardt, Charlotte Pineau, David Spinner, Sarah Wörner, Johanna Zach und Lea Zanger; aus Steinach: Caroline Engesser, Judith Himmelsbach, Isabel Hinz, Jan-Niklas Mahr, Achim Mellert und Theresa Moser; aus Welschensteinach: Leon Ahner, Gina Kopf und Annalena Meßmer; aus Wolfach: Ann-Katrin Hirt, Elena Kiefer, Charlotte Ludwig, Nicolas Meud und Leia Schilli; aus Zell am Harmersbach: Lara Armbruster.

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