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Hausach Diskussion über Zukunft des Arztberufs

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Beim "World-Café" in der Gesundheitswelt diskutierten die Studenten unter anderem über die Zukunft des Berufs. Foto: Beule

Hausach - Medizinstudenten aus ganz Deutschland haben sich in der Gesundheitswelt in Hausach zu einer "Zukunftswerkstatt" getroffen. Dabei haben sie darüber diskutiert, wie es mit ihrem Beruf weitergehen soll.

Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, damit sich junge Mediziner auf dem Land niederlassen? Das war nur eine von vielen Fragen, mit denen sich neun junge Studenten der Bundesvertretung Medizinstudierender in der vergangenen Woche in der Gesundheitswelt beschäftigt haben. Auf Einladung von Helmut Hildebrandt, Geschäftsführer von Gesundes Kinzigtal, haben sie in Hausach ihre "Zukunftswerkstatt" veranstaltet.

Herzstück des Besuchs war der Kontakt mit niedergelassenen Ärzten in der Region, um den Berufsalltag der Mediziner besser zu verstehen. Dafür hospitierten die Studenten für einen Tag in verschiedenen Praxen im Kinzigtal. "Das Problem ist, dass sich junge Menschen nicht mehr für die nächsten 40 Jahre festlegen möchten", erklärte Hildebrandt. Deshalb gelte es, ein Konzept zu finden, das näher an den Lebenskonzepten junger Mediziner sei. Bisher seien die Ärzte im Kinzigtal noch ganz gut aufgestellt, aber auf der Facharztebene werde es zunehmend schwieriger, Mediziner zu finden, so Hildebrandt. Vor allem in den Bereichen Gynäkologie, Dermatologie und Psychiatrie.

Neben der Hospitation gab es Workshops und Diskussionsrunden in der Gesundheitswelt. Bei einem "World-Café" ging es an drei Tischen um ganz verschiedene Themen: Wie kann der Beruf des Landarztes interessanter gemacht werden? Wie sieht ein Arztbesuch in der Zukunft aus? Und sollte man sich als Mediziner niederlassen, oder es doch lieber lassen?

So diskutierten die angehenden Ärzte darüber, ob zum Beispiel eine Niederlassung auf Zeit oder der Einsatz von Hausarztpaten sinnvoll sei. Einen Tisch weiter ging es um das Thema "Medizin 4.0" und die Frage, wie die einzelnen Fachärzte besser vernetzt werden könnten, um dem Patienten optimal zu behandeln. Konzepte wie Telemedizin und mobile Praxen standen dabei im Mittelpunkt.

In der dritten Runde ging es um die Faktoren, die für oder gegen eine Niederlassung sprechen. In den Vergütungssystemen der ambulanten Medizin sahen die Studenten keinen Anreiz. "Wir werden als Mediziner ausgebildet, nicht als Unternehmer", gab einer der Studenten zu bedenken. Die Frage sei, wann Ärzte auf die Verwaltung einer eigenen Praxis vorbereitet werden sollen: im Studium oder unmittelbar vor der Niederlassung? Das geschehe übrigens im Durchschnittsalter von 42 Jahren, sagte Jessica Hanneken, die die Diskussion an diesem Tisch leitete.

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