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Hausach Der Zweikampf um das Bürgermeisteramt

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Wolfgang Hermann sieht eine realistische Chance, wiedergewählt zu werden. Foto: privat

steht Der neue Hausacher Bürgermeister steht am Sonntagabend fest. Denn im zweiten Wahlgang zählt die einfache Mehrheit der Stimmen, um die Wahl zu gewinnen.

Hausach . Es stand am großen Wahlsonntag um 21.15 Uhr fest: Keiner der vier Kandidaten hat die absolute Stimmenmehrheit – es gibt einen zweiten Wahlgang. Viel fehlte Wolfgang Hermann nicht: Mit 45,99 Prozent verfehlte der Gernsbacher Hauptamtsleiter das Bürgermeisteramt im ersten Anlauf um gerade einmal vier Prozent. Mit knapp 24 Prozent lag Herrmann dabei um 20 Prozent vor dem Diplomfachwirt Frank Silzer aus Gutach- Turm, der die zweithöchste Stimmenzahl auf sich vereinen konnte.

Zum zweiten Wahlgang am Sonntag treten mit Hermann und dem Hausacher Gemeinderat Frank Breig, der auf 19 Prozent der Stimmen kam, zwei Kandidaten an, nachdem Silzer und Lehmann ihre Kandidatur zurückgezogen haben und sich bis zum Stichtag 27. September kein weiterer Kandidat beworben hat.

Die beiden Kandidaten

Nach einem Rückblick befragt sagt Hermann: "Der Wahlkampf war unglaublich lebendig und aufschlussreich". Seitdem ersten Wahlgang habe er konsequent mit den Menschen täglich reden. Er sieht eine realistische Chance wiedergewählt zu werden.

Auf die Frage, was er als erstes unternehmen werde, wenn er Bürgermeister werde, antwortet er, dass er zuerst Gespräche mit den städtischen Mitarbeitern führen werde.

Danach werde er sich wegen den Zuständen auf dem Bahnhof mit der Bahn in Verbindung setzen und sich auch intensiv die bevorstehenden Großprojekte wie das Kinzigtalbad oder die Erweiterung der Graf-Heinrich-Schule anschauen.

Besonders wichtig für Hausach ist ihm eine attraktivere und belebtere Innenstadt mit vielfältigem Einzelhandel, eine kontinuierliche Stärkung der Schulen und ein lebendiges Kulturangebot.

Nach Ansicht von Frank Breig war der Wahlkampf fair und ausgewogen, die Bürger haben engagiert mitdiskutiert. Die meisten relevanten Zukunftsthemen seien zur Sprache gekommen und es habe ein sachlicher Austausch stattgefunden. "Für mich war wichtig, dass die Erwartungen der Bürger aufgenommen und damit nach der Wahl in Politik umgesetzt werden können, jenseits von Einzelinteressen", so Breig. Für ihn sei das gelungen und der Wahlkampf sei eine Bereicherung für ihn gewesen. Auch nach dem ersten Wahlgang authentisch und objektiv zu bleiben, über das Machbare zu diskutieren, sei sein Credo gewesen. "Was für mich derzeit im Fokus steht, habe ich ab Juli zur Diskussion gestellt. Ich habe die Bürgergespräche weitergeführt und nochmal einen Flyer verteilt", fasst er zusammen.

Breig weist auf Karl Valentin hin, der gesagt habe "Voraussagen sind schwierig, vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen".

Nach wie vor sei er überzeugt, dass er mögliche Lösungsansätze zur Diskussion gestellt zu haben und gezeigt habe, dass er uneigennützig und leidenschaftlich für die Stadt arbeiten möchte. Deshalb sieht er weiterhin gute Chancen und fühle sich nicht als "Zählkandidat".

Wenn er die Wahl gewinne, werde er sich als erste Amtshandlung bei den Mitarbeitern der Stadt vorstellen.

Sein grundsätzliches Ziel ist es, Hausach als eine nachhaltige, lebenswerte und zukunftsfähige Stadt zu erhalten und weiterzuentwickeln, als Stadt, die Platz für jeden bietet.

Deshalb sind wichtige Ziele, beispielsweise altersgerechten, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, die Innenstadt aufzuwerten, den Verkehr zu reduzieren und das Wohnen im Außenbereich attraktiv zu halten.

Interessant wird sein, ob die Wahlbeteiligung beim zweiten Durchgang ähnlich hoch liegt wie beim ersten Wahlgang. Mit 79,38 Prozent erreichte sie fast die 80-Prozent-Marke.

INFO

Wahlsonntag

Am Sonntag haben die Wahllokale in der Graf-Heinrich-Schule von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Die Bekanntgabe des Ergebnisses erfolgt nach Angaben der Gemeinde gegen 19 Uhr in der Stadthalle durch dem amtierenden Bürgermeister Manfred Wöhrle. Die Halle ist ab 18 Uhr geöffnet und wird dann auch bewirtet. Der neue Bürgermeister wird sein Amt voraussichtlich am Dienstag, 5. Dezember antreten.

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