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Hausach Aufgekratzte Oldie-Fans geben auch nach zwei Stunden keine Ruhe

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Appolonia Rose und ihr Kollege Jan-Nick vom Tätowier-Studio "Rose Ink Tattoo" in Schonach hatten von 12 bis morgens um 3 Uhr alle Hände voll zu tun. Foto: Wölfle Foto: Schwarzwälder Bote

Hausach (syw). Das Jubiläum "25 Jahre Bistro und Billiardcafé Triangel" ist am Samstag mit einer rauschenden Geburtstagsparty gefeiert worden. Neben vielen Überraschungen und der Gelegenheit, sich tätowieren zu lassen, sorgte die Band "Wild Child" mit ihrem gigantischen Konzert für Furore.

Das Team des Hausacher Szene-Lokals um Sascha Schimpfkäse und Mirjam Jaggi hatte sich einiges einfallen lassen, um das 25-jährige Triangel-Jubiläum mit ihren Gästen gebührend zu feiern. Schon mittags ging es im Kicker-Raum, der kurzerhand als Tattoo-Studio umfunktioniert wurde, zur Sache. Die Gelegenheit, sich von 12 Uhr mittags bis 3 Uhr von der Tätowiererin Appolonia Rose und ihrem Mitarbeiter Jan-Nick ein Tattoo stechen und sich gestalterisch verschönern zu lassen, wurde gerne genutzt. "Jetzt ist es gerade mal 16 Uhr und ich steche schon das vierte Tattoo", freute sich Rose, die ein Tattoo-Studio in Schonach betreibt.

Als Schmankerl wurde Sekt kostenlos ausgeschenkt. Und wer eine gerade Zahl würfelte, bekam sogar sein bestelltes -Bier umsonst. Aber auch wer eine ungerade Zahl würfelte, ging nicht leer aus: Er erhielt als Trost einen Werbeartikel in Form von Schildmütze, Sonnenbrille oder Schlüsselanhänger. Nachmittags überreichten Schimpfkäse und Jaggi der Mama von Bärenkind Emma die gesammelte Spende von insgesamt 800 Euro (wir berichten noch).

Bärenkind bekommt eine 800-Euro-Spende

Abends hieß es "Eintritt frei", als die vier Jungs der Hornberger Band "Wild Child" die alte Hosenträgerfabrik gute zweieinhalb Stunden lang unter Strom setzten. Gitarrist und Sänger Maik Hein, Bassist Harry Brehm, Gitarrist Andreas Waibel und Schlagzeuger Philip Allgaier ließen es richtig krachen und rissen das Publikum vom Hocker. Mit ihrer Rockmischung unter anderem mit Songs von Alex Harvey, Steppenwolf, ZZ Top, Neil Young oder Black Sabbath, war die Spielfreude zu spüren. Mit anspruchsvollen und hervorragend gespielten Solis begeisterten die Musiker das ausgelassen tanzende Publikum immer wieder aufs Neue. Beim "Walking by myself" von Garry Moore wippten alle im Takt, beim "Custard Pie" und "Black Dog" von Led Zeppelin ging mächtig die Post ab. Fast originaltreu präsentierte "Wild Child" die Gitarrensolis von Santanas "Black Magic Woman", was mit einem Pfeifkonzert und großem Applaus gewürdigt wurde.

Dass die Hornberger Band musikalisch richtig was drauf hat, zeigte sich auch beim "Radar Love" von Golden Earing, dem "Black Night" von Deep Purple oder ZZ Tops "La Grange". Die aufgekratzten Oldie-Fans gaben nach gut zwei Stunden Musik vom Feinsten natürlich keine Ruhe. Sie erklatschten sich noch drei Zugaben. Unter anderem den Song "Purple Rain" von Prince. Mit Motörheads "Ace of Spades" verabschiedeten sich die vier Musiker endgültig von ihrem restlos begeisterten Publikum.

Auch bei der Veranstaltung "Huse jazzt" am Samstag, 21. März, wird das Triangel mit von der Partie sein. Die Pop-Jazz Band "Sidesteps" wird Vollgas geben.

Am Samstag, 25. April, kommt um 21 Uhr der Shooting-Star "Marc Amacher" ins "Triangel". Der angesagte Musiker begeisterte mit seiner rauchigen Stimme schon 2016 das Publikum und die Jury von "The Voice of Germany" und ergatterte den zweiten Platz. Auch den "International Music Award", der in Deutschland verliehen wird, hat Amacher schon gewonnen. Der Eintritt zum Konzert kostet 22 Euro, im Vorverkauf 16 Euro.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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