Auch eine neue Leuchte gibt’s für den alten Radweg. Foto: Möller

Konsensbeschluss im Technischen Ausschuss in Hausach. Betroffene zeigen sich "zufrieden".

Hausach - Der Technische Ausschuss (TA) der Stadt Hausach hat in seiner jüngsten Sitzung den bisherigen Radwegverlauf einstimmig gebilligt. Die mehr als 30 anwesenden Einbacher zeigten sich nach der Sitzung äußerst "zufrieden".

Einige waren trotz des Regen mit dem Fahrrad gekommen. Ihr Anliegen: dass der Einbacher Radweg auch in Zukunft seinen bisherigen Verlauf beibehält. Zu lange war dieser durch Bauschilder gesperrt gewesen und Radfahrer wie die vielen Schüler mussten zwar nur eine 21 Meter längere Umleitung nehmen. Doch die Bürger sahen die Einmündung an der scharfen und uneinsichtigen Straßenkurve "In den Reben" als zu gefährlich an und wunderten sich über die lange Sperrungsdauer.

Hausachs Bürgermeister Manfred Wöhrle räumte ein, dass man seitens der Stadt nicht darauf geachtet habe, dass die vom 16. Juli 2013 bis 15. Oktober 2013 genehmigte Sperrung danach entweder verlängert oder aufgehoben wurde. "Ich habe auch die Brisanz des Themas unterschätzt", meinte der Schultes.

Eingehend diskutierte das Gremium die drei von Bauamtsleiter Hermann-Josef Keller vorgestellten Verlaufsoptionen für den Einbacher Radweg: den alten Verlauf, die zuvor ebenfalls vorhandene Umleitung und einen neu zu bauenden, diagonal über das B 33-nahe, unbebaubare Flurstück verlaufenden Weg.

Im Jahr 2009 hatten die zwei angrenzenden Grundstückseigentümer das Angebot des Landkreises, das alte Radwegsgelände zu kaufen, zunächst ausgeschlagen. Mittlerweile haben diese bei der Stadt nachgefragt, das Grundtstück das alten Radwegs zu erwerben. Der einstimmige Ausschussbeschluss schließt diese Möglichkeit nun aus: Der alte Radwegsverlauf bleibt, eine von den Anwohnern geforderte Leuchte für gut 3000 Euro wird mittig errichtet und ihnen wird der für einen möglichen Gehweg vorgesehene Geländestreifen entlang "In den Reben" zum Kauf angeboten.

Die Einbacher zeigten sich sichtlich erleichtert ob des einstimmigen Beschlusses, blieben bis zum Ende der öffentlichen Sitzung und applaudierten dem Gremium abschließend. So gut besucht und von solch positiver Resonanz war sicher selten eine TA-Sitzung.