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Hausach 26 604 Wanderer in vier Monaten

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Der Hausacher Bergsteig gehört zu den beliebtesten Wanderwegen Hausachs.Foto: Tourismusbüro Foto: Schwarzwälder Bote

Das Endergebnis der digitalen Besucherzählung Wandern in Hausach steht fest. Es macht selbst das Tourismusbüro sprachlos.

Hausach (red/cr). Vom 30. Juni bis zum 2 November wurden in Hausach Spaziergänger und Wanderer digital gezählt und erfasst. Das Zahlgerät war, wie das Kultur- und Tourismusbüro Hausach berichtet, 100 Meter entfernt von der Burg Richtung Schmids Wanderecke für den Wanderer nicht sichtbar montiert. Der Zähler war im Wald an einer gut versteckten Stelle angebracht und damit vor Vandalismus und Diebstahl gesichert. Der Abstand zum Wanderweg betrug drei Meter. Messbar waren Personen bis zu einer Entfernung von maximal vier Meter. Das Gerat war ein Meter auf Taillenhöhe befestigt, sodass auch Kinder mitgezählt werden konnten. Alfred Ruf betreute das Gerät.

Auch einige Tiere wurden wohl erfasst

Die Zählung ist ein Projekt der Schwarzwald Tourismus in Freiburg, die am Ende auch die Daten ausgelesen hat. Personen, die nur zur Burg aufgestiegen sind, wurden nicht erfasst. Allerdings wurden alle Personen gezählt, die sich entweder auf dem Westweg, dem Abenteuerweg oder dem Hausacher Bergsteig befanden. Auch die Uhrzeiten wurden vermerkt. Einige Zählungen fanden in der Nacht statt, so dass wohl auch Tiere unter den erfassten Wanderern sind. Deren Anzahl ist jedoch vernachlässigbar.

Das Ergebnis der digitalen Besucherzählung übertrifft alle Erwartungen und macht sprachlos: In nur vier Monaten wurden 26 604 Personen auf dem betreffenden Stre-ckenabschnitt erfasst. "Dieses Ergebnis zeigt anschaulich die herausragende Bedeutung Hausachs als Mittelstation des Westwegs und bedeutender Wanderort im Schwarzwald mit einem Premiumwanderweg für ambitionierte Wanderer und Abenteuerweg für Familien", fasst das Tourismisbüro zusammen.

Maßgeblichen Einfluss auf dieses Ergebnis hat aber sicher auch die in diesem Jahr wütende Pandemie, die das Reise- und Aufenthaltsverhal-ten der Zielgruppen wesentlich beeinflusst hat. Die Hauptfrequenzen lagen an den Wochenenden. Der Spitzenwert wurde Sonntag, 16. August mit 1280 Personen erreicht, gefolgt vom Dienstag 18. August, mit 923 Personen. Das Burgerleben spielt in diesem Zusammenhang eher eine untergeordnete Rolle, wurden doch am Sonntag, 2. August, 123 Personen (Dauerregen) sowie am Sonntag, 6. September, 493 Personen gezählt. Beachtliche Werte gab es auch noch im Oktober, zum Beispiel am Sonntag , den 18. mit nochmals 448 Per-sonen. Im Hochsommer gab es auch unter der Woche starke Frequenzen, zum Beispiel am 27. Juli mit 570 und am 28. Juli mit 640 Personen.

Was die Uhrzeiten betrifft, konzentrieren sich die meisten Bewegungen auf den Nachmittag und die frühen Abendstunden. Augen-scheinlich spielen hier die Westwegwanderer keine große Rolle, machen diese sich doch in den Vormittagsstunden auf den Weg hinauf zum Farrenkopf.

Was auf den ersten Blick hocherfreulich klingt, hat aber auch seine Schattenseiten im erhöhten Verkehrsaufkommen, Lärm und der übermäßigen Inanspruchnahme von dafür nicht gewidmetem Parkraum. Bei einer weiteren Zunahme der Frequenzen wird die Stadtverwaltung deshalb nicht um verkehrsrechtliche Lenkungsmaßnahmen in welcher Form auch immer in den Spitzenzeiten herumkommen.

Die durch die digitale Besucherzählung gewonnenen Daten werden für interne Forschungszwecke der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt in Freiburg sowie der Universität Freiburg zur Verfügung gestellt.

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