Wer eine Solaranlage auf seinem Dach installieren möchte, muss zuvor einiges beachten. Foto: © Smileus – stock.adobe.com

Photovoltaikanlage: Checklisten für die Anschaffung und Montage

Jeden Tag geht die Sonne auf. Niemand muss etwas dafür bezahlen, damit sie das tut. Ein weiterer Aspekt ist, dass ihre Energie, anders als die von fossilen Brennstoffen, auch in Zukunft verfügbar sein wird.

Da liegt es doch nahe, das Sonnenlicht einzufangen und zu nutzen – beispielsweise mithilfe einer Photovoltaik-Anlage (PV). Diese wandelt die Sonneneinstrahlung in elektrischen Strom um, der für den Betrieb von Waschmaschine, Fernseher, Wasserkocher und Co. genutzt werden kann.

Eine PV-Anlage kann im Prinzip auf jedes Dach montiert werden, das die Bedingungen hinsichtlich Statik, Dachdichtigkeit und Standsicherheit erfüllt. Um jedoch von einem höchstmöglichen Energieertrag zu profitieren, sollte noch einigen weiteren Aspekten Aufmerksamkeit geschenkt werden, so zum Beispiel der Dachneigung, der Globalstrahlung, der Verschattung und der Ausrichtung der Module. Zudem müssen die individuellen Bauvorschriften vor Ort geprüft werden. Sind diese Punkte abgehakt, geht es in die konkrete Planung: Welche Maße soll die Anlage haben? Und wie viele Module passen überhaupt auf die Dachfläche?

Sind die Voraussetzungen und grundsätzlichen Punkte wie Größe, Wirtschaftlichkeit und Modulart geklärt, geht es im nächsten Schritt darum, konkrete Angebote bei Solarfachbetrieben einzuholen. Seriöse Solarteure machen sich bei einem Besuch vor Ort ein persönliches Bild vom Dach, bevor sie ihre Offerte formulieren. Beim Vergleich der einzelnen Kaufangebote gilt es dann, den Preis, die Ertragserwartung und die Anlagenqualität unter die Lupe zu nehmen, denn diese sollten am Ende ausschlaggebend dafür sein, wer den Zuschlag erhält.

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