Peter Schuster bei seiner Ansprache. Foto: Hölsch

Die Olga-Stritt-Stiftung und das Haus Josefine feierten im Gemeinschaftsraum den 15. Geburtstag.

Martina Kochendörfer, Vorsitzende der Sozialgemeinschaft Bösingen, blickte zurück: „Vor 15 Jahren haben wir im Haus Josefine mit dem Kaffeenachmittag begonnen, und seit dieser Zeit genießen unsere Senioren der Gesamtgemeinde Bösingen einmal im Monat bei leckeren Kuchen die Geselligkeit bei froher Laune.“

Dies war immer die Devise der Sozialgemeinschaft Bösingen. In all den 15 Jahren wurde gesungen, geredet und viel gelacht.

Bei zahlreichen Vorträgen hatten die Senioren Interessantes und Wertvolles gehört. So gaben Schüler der Bösinger Schule Einblicke in Handy und Computer. Außerdem tritt der Kindergarten einmal im Jahr auf; da freuen sich die Großeltern über ihre Enkelkinder.

Das Haus Josefine mit seinen 13 Wohnungen ist für viele zur Heimat geworden.

Zahlreiche Dankesworte

Einen besonderen Dank richtete Martina Kochendörfer an die gesamte Gemeindeverwaltung, an die ehemaligen Bürgermeister Alfred Weiss und Johannes Blepp sowie den jetzigen Bürgermeister Peter Schuster, an den Stiftungsrat, den Gemeinderat und an alle Helfer und Spender der Sozialgemeinschaft.

Bürgermeister Peter Schuster bedankte sich bei Martina Kochendörfer und Alfred Weiss, der damals eine richtungsweisende Entscheidung getroffen und die Umsetzung dieses bedeutsamen Projekts möglich gemacht hat.

Die Gemeinde richtet ihren Blick auf die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen und fördert die Rahmenbedingungen für Kinderkrippe, Kindergärten und Grundschule. Gleichwohl stehen die Bedürfnisse der Senioren im Fokus.

„Heimat mit Zukunft“

Das führt zu verschiedenen Fragen: „Wie gelingt es uns, möglichst lange zu Hause und in der Gemeinde bleiben zu können?“ An dieser Fragestellung arbeitet die Gemeinde beim Projekt „Heimat mit Zukunft“.

Das Haus Josefine wird getragen durch die Olga-Stritt-Stiftung. Der Gruppenraum ermöglicht es, an zentraler Stelle Treffpunkt und Begegnungsstätte zu sein. Hier werden Senioren-Nachmittage, die gut besucht sind, Familienfeiern und Hochzeiten ermöglicht. Kurzum: Begegnung für alle Generationen.

Wenn Alfred Weiss spricht, wird es informativ und unterhaltsam. Foto: Hölsch

Wie alles begann

Bürgermeister a. D. Alfred Weiss berichtete über die Entstehung und Entwicklung des „Haus Josefine“ und der Olga-Stritt-Stiftung. Romana Bräu, Leiterin der Sozialstation Dunningen, war bei der Feier ebenfalls anwesend.

Die Musikanten Helmut und Simon Koschnike bereiteten den Senioren ein schönen musikalischen Nachmittag.