Stefan Nägele (rechts), Vorstand Förderkreis krebskranke Kinder Stuttgart freut sich über eine von Bürgermeister Andreas Braun gestiftete Bank. In "Lebensgröße" soll diese bald folgen. Foto: Schimkat

Ruhe und Erholung nach schwierigen Zeiten genießen und das in schönster Natur: Das gibt es nun für krebskranke Kinder mit einem Ferienhaus im Wald, ermöglicht vom Verein Förderkreis krebskranke Kinder Stuttgart.

Unterkirnach - Der Verein Förderkreis krebskranke Kinder Stuttgart eröffnete das schmucke Ferienhaus Am Wald 1 in Unterkirnach feierlich und zeigte sich sehr angetan, dieses ruhige, idyllische Plätzchen für krebskranke Kinder und Jugendliche gefunden zu haben. Während und nach Ende der Therapie können diese mit ihren Eltern hier etwas Ruhe und Erholung tanken.

Stefan Nägele, Vorsitzender des Förderkreises, sowie Geschäftsführerin Cornelia Völklein begrüßten Bürgermeister Andreas Braun und das Tourismus-Team von Unterkirnach mit Roland Wehrle, Geschäftsführer der Nachsorgeklinik Tannheim gGmbH. Nägele betonte, den Verein gebe es seit 1982, aber so ein idyllisches Ferienhaus wie hier in Unterkirnach sei neu, ideal unweit der Klinik Tannheim gelegen, mit gesunder Infrastruktur in Unterkirnach. "Ein Glücksfall für uns", drückte es Nägele aus.

Galerie, Garten und drei Zimmer

Das gemütliche Haus verfüge über ca 70 Quadratmeter Wohnfläche mit drei Zimmern, einem gemütlichen Galeriezimmer und einem kleinen Garten, hier finde man Ruhe und könne Abstand von anstrengenden Behandlungen und Therapien finden, zeigte er sich zufrieden. Dank einer Erbschaft habe der Förderkreis, der sich vollständig aus Spenden finanzieren müsse, dieses Ferienhaus erwerben können, betonte Nägele.

Sitzgarnitur als Geschenk

Er dankte Braun und seinem Team für die unbürokratische Hilfe bei der Abwicklung und Realisierung. Braun zeigte sich erfreut, dass sich der Förderkreis Unterkirnach als Erholungsort für krebskranke Kinder und ihre Eltern ausgesucht hat. In und um Unterkirnach könne man toll die Natur genießen und viel unternehmen. In Miniatur hatte er als Geschenk eine Sitzgarnitur mitgebracht, in Originalgröße werde sie bald folgen, versprach Braun. Es sei wichtig, dass gerade in der heutigen Zeit, wo eine Katastrophe der anderen folge, immer noch ehrenamtliche Helfer unermüdlich mit anpacken und nicht resignieren, unterstrich der Bürgermeister.

Roland Wehrle lobte den Förderkreis, der einer der Gesellschafter der Nachsorgeklinik Tannheim sei, und hielt das schmucke Ferienhaus für eine gute Sache im Sinne der Familien, die viel zu ertragen hätten.