Für die Sanierung des früheren Hauses des Gastes in Schenkenzell steht nun ein konkreter Fahrplan fest.
Mit der Sanierung des Haus des Gastes hat sich die Gemeinde ein Großprojekt vorgenommen, das schon wiederholt verschoben wurde.
Zwischen Juni und Oktober beschäftigte sich der Gemeinderat mehrfach, um den Sanierungsumfang festzulegen und Fördermöglichkeiten auszuloten.
Geplant ist, einen Aufzug und eine neue Heizung einzubauen, die Außenfassade zu sanieren und die Räumlichkeiten der Zahnarztpraxis und des Hebammenstützpunkts im ersten Obergeschoss anders aufzuteilen.
Zuschüsse erwartet
Hierfür wurden Gesamtkosten in Höhe von 344 000 Euro kalkuliert, an Zuschüssen und Förderungen sind insgesamt 154 500 Euro möglich.
Pelletsheizung vorgesehen
Nachdem mit Hilfe eines Experten die Wahl der Heizungsanlage auf Pellets fiel, wurde im November ein Antrag auf Heizungsförderung gestellt und die Ausschreibung eines ersten Gewerkeblocks mit Rohbau Aufzugsschacht, Sonnenschutz, Trockenarbeiten für die Raumeinteilung und Schreinerarbeiten für Wohnungseingangstüren beschlossen.
Die Vergabe für diese Gewerke soll in der Sitzung am 15. Januar 2025 erfolgen. Im Februar soll es mit den ersten Arbeiten losgehen und die Baumaßnahme bis September abgeschlossen sein, gab Bürgermeister Bernd Heinzelmann in der Sitzung des Gemeinderats bekannt.
Weitere Vergaben folgen
Im Februar sollen ihm zufolge weitere Gewerke wie Aufzug, Malerarbeiten, Heizung, Verglasungsarbeiten, Elektroarbeiten, Bodenbelagsarbeiten und Sanitärarbeiten ausgeschrieben und zeitnah vergeben werden. Diese Arbeiten sollen alsbald danach beginnen, da durch die überwiegend gewerbliche Nutzung des Gebäudes eine schnelle und gebündelte Ausführung angestrebt werden müsse, betonte Heinzelmann.
Rat Felix Hauer wollte wissen, ob der Beginn der Bauarbeiten mit den Nutzern abgesprochen und diese damit auch einverstanden seien. Dies bejahte der Bürgermeister.
Einstimmig befürwortete das Schenkenzeller Ratsgremium den von der Verwaltung vorgelegten Sanierungsfahrplan.